Teil eines Werkes 
8. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 127

mit ihnen zu theilen und ihnen zu ſagen, wenn er ver⸗ heirathet ſei, müßten ſie ihn beſuchen, und daß Madeline auch in ihrem Namen darum bitte, konnte John nicht länger an ſich halten, ſondern ſah ſeine Frau un⸗ willig an, fragte ſie, warum ſie denn weine, fuhr ſich mit dem Aermel über die Augen und konnte nichts ſagen, denn der Bock ſtieß ihn ſehr bedeutend.

»Um wieder auf den Schulmeiſter zu kommen,« ſagte John nach ziemlich langer Zeit, nachdem von mancherlei geſprochen worden war;»wenn die Nachricht heute in die Schule dringt, behält die Alte und auch Fanny keinen

ganzen Knochen im Leibe.

Ach, John!« rief ſeine Frau.

»Ach John hin, ach John her!« antwortete Browdie. »Ich weiß nicht, was die Jungen vornehmen werden. Als man zuerſt davon hörte, daß der Schulmeiſter ſitze, ſchickten manche Aeltern und ließen ihre Jungen holen. Wenn die, welche noch da ſind, erfahren, was geſchehen iſt, fangen ſie gewiß eine Revolution an und rebelliren. Ja, ja, ſie werden Blut vergießen wie Waſſer.«

John Browdie's Beſorgniſſe waren wirklich ſo groß, daß er ſich vornahm, ohne Verzug nach der Schule zu reiten, und Nicolaus aufforderte, ihn zu begleiten, was dieſer jedoch ablehnte, indem er vorſtellte, ſeine Anwe⸗ ſenheit würde das Unglück der Familie noch drückender machen.

»Das iſt wahr,« meinte John,»daran dachte ich nicht.«

»Ich muß morgen wieder abreiſen, ſagte Nicolaus, vaber heute eſſe ich zu Mittag bei Euth, und wenn Ma⸗ dame Browdie mir ein Bett geben will«

Ein Bett!« entgegnete John,»ich wollte, Du könn⸗ teſt in mehr Betten auf einmal ſchlafen, Du ſollteſt ſie