Teil eines Werkes 
8. Th. (1839)
Entstehung
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8 Nicolaus Nickleby.

und in dieſem Blicke, der die Gegenſtände umher nicht zu beachten ſchien, lag offenbar eine ſehnſuchtsvolle und ungeduldige Erinnerung an Scenen und Perſonen in der Ferne.

Allerdings befand ſich durchaus nichts Anziehendes weder in dem Gemache, in welchem der Blick des Herrn Squeers ſo unzufrieden umherſtreifte, noch in der en⸗ gen Straße, in die er hätte ſehen können, wenn es ihm gelegen geweſen wäre, näher an das Fenſter zu treten. Das Stübchen war armſelig und kahl, die Bettſtelle

nebſt dem wenig andern nothwendigen Geräthe, das es

enthielt, von der gemeinſten Art, in ſehr wankelmüthi⸗ gem Zuſtande und von ſehr uneinladendem Ausſehen. Die Straße dagegen war ſchmutzig und öde. Da ſie nur einen Eingang hatte, ſo zeigten ſich überhaupt in ihr ſelten wenige Perſonen außer den Bewohnern, und da die Nacht eine von denen war, in welchen die meiſten Menſchen am liebſten ſich in ihrer Wohnung befinden, ſo äußerten ſich jetzt darin keine andere Lebenszeichen als der düſtere flackernde Schein von ärmlichen Lichtern an den ſchmutzigen Fenſtern, und wenige andere Töne, au⸗ ßer dem Plätſchern des Regens oder gelegentlich dem

ſchweren Zuſchlagen einer knarrenden Thür.

Herr Squeers ſuhr fort, mißmüthig um ſich zu ſe⸗ hen und auf jene Töne in tiefem Schweigen zu horchen,

das nur durch das Raſcheln ſeines großen Rockes unter⸗

brochen wurde, wenn er bisweilen den Arm bewegte,

um das Glas an ſeine Lippen zu führen, Herr Squeers

that dies eine Zeitlang fort, bis ihn die zunehmende

Dunkelheit aufforderte, das Licht zu putzen. Dieſe Be⸗

mühung ſchien ihn einigermaßen aus ſeinem Sinnen zu erwecken, er blickte an die Decke hinauf, betrachtete die phantaſtiſchen Figuren, welche an derſelben die Näſſe