Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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170 Die Pickwicker.

legte,»und was noch mehr iſt, mein Schatz, ich denke es zu überleben, wenn er auch gar nicht wieder kommt.«

»Pfui, Du gottloſer Mann?« rief Miſtreß Weller aus.

Danke ſchön, mein Schatz,« entgegnete Herr Weller.

Still, Vater,« ſagte Sam, okeine eheliche Lieb⸗ koſungen vor Fremden; da kommt gerade der ehrwürdige Herr ſchon wieder.«

Bei dieſer Nachricht wiſchte Miſtreß Weller haſtig die Thränen wieder ab, welche ſie ſich eben bemüht hatte, herauszupreſſen, und Herr Wellex ſchob ſeinen Lehnſtuhl mißmuthig in den Kaminwinkel.

Herr Stiggins war leicht zu bewegen, noch ein Glas von dem Ananasgrog anzunehmen, ſo wie ein zweites und ein drittes, und dann ſich durch ein kleines Abendeſſen zu erquicken, bevor er mit dem Trinken fort⸗ fuhr.

Er ſaß neben Weller Senior, welcher, ſo oft er es unbemerkt vor ſeiner Ehehälfte thun konnte, ſeinem Sohne die verborgenen Gefühle ſeines Buſens dadurch zu Tage legte, daß er ſeine Fauſt über den Kopf des Schäferherolds ſchüttelte, was Sam das ungemiſchteſte und entzückendſte Vergnügen gewährte, um ſo mehr, da Herr Stiggins unbekümmert trank und, ohne im geringſten zu ahnen, was hinter ſeinem Rücken vor⸗

ging.

Der größere Theil der Unterhaltung ward von Miſtreß Weller und dem ehrwürdigen Herrn Stiggins geführt, und die Hauptgegenſtände des Geſprächs waren die Tugenden des Schäfers, die Würdigkeit ſeiner Heerde und die Fehler und Sünden aller andern Menſchenkinder, welche Abhandlungen Herr Weller Senior nur durch