Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rr

Die Pickwicker. 167

werden, und ſo geht es mit dem Verdoppeln fort, bis er im Nu eine Fünfpfundnote hat, gerade wie es im Rechen⸗ buch mit den Hufeiſennägeln ſteht, Sammy.«

Sam deutete durch ein Kopfnicken an, daß er ſich des von ſeinem Vater erwähnten Rechnungsexempels noch ſehr wohl erinnere.»Ihr wolltet alſo zu den Flanell⸗ weſten nicht unterſchreiben?« fragte er nach einer Pauſe, die beiderſeits nur durch Rauchen ausgefüllt wurde.

»Werde mich wohl hüten,« erwiederte Weller Se⸗ nior.»Was ſollen die Negerkinder mit Flanellweſten? Aber ich will Dir was ſagen, Sammy,« fügte er mit leiſer Stimme und ſich zu ſeinem Sohn beugend hinzu, ich würde ein hübſches Sümmchen zu Zwangsweſten für gewiſſe Leute hier zu Lande mit Vergnügen unter⸗ ſchreiben.«

Nachdem er dieſes geſagt, ſetzte er ſich wieder in die vorige Poſitur, und winkte ſeinem Erſtgebornen bedeut⸗ ſam zu.

»Ebenſo kurioſe kommt es mir vor,« bemerkte Sam,»daß man Leuten Taſchentücher ſchicken will, die ſie gar nicht zu gebrauchen wiſſen.«

»Sie haben immer dergleichen Taſchenſpielereien vor, Sammy,« erwiederte ſein Vater.»Vorigen Sonntag ging ich die Straße hinauf, und was meinſt Du, wen ich an einer Kapellenthür ſtehen ſehe? Niemand anders, als Deine Stiefmutter mit einem blauen Sup⸗ penteller in der Hand. Ich glaube wirklich, es war kleine Münze für ein paar Goldſtücke darauf, und als die Leute herauskamen, regnete es noch immer drauf zu, ſo daß der Teller es kaum faſſen konnte. Was meinſt Du nun, wofür geſammelt wurde?«

»Vielleicht wieder zu einem Theetrinken,« ſagte Sam.