Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 161

Um dem rothnaſigen Mann Gerechtigkeit widerfah⸗ ren zu laſſen, müſſen wir bedenken, daß eine derartige Abſicht auch keineswegs eine weiſe von ihm geweſen ſein würde, denn allem Anſchein nach hätte er einen höchſt auserwählten Kreis von Bekanntſchaften beſitzen müſſen, um vernünftiger Weiſe erwarten zu können, daß er irgend⸗ wo beſſer aufgenommen werden würde, als hier. Das Feuer brannte hell und luſtig unter dem Einfluß des Blaſe⸗ balgs, und der Keſſel ſang und ſummte vergnüglich unter dem Einfluß von beiden. Ein niedliches Thee⸗Service ſtand auf den Tiſch, am Feuer wärmten geröſtete Brodſchnitte mit Butter, und der rothnaſige Mann war eifrigſt beſchäf⸗ tigt, ein großes Stück Weißbrod mit Hülfe einer langen bronzenen Gabel in jenes angenehme Nahrungsmittel, Toaſt genannt, zu verwandeln. Neben ihm ſtand ein Glas rau⸗ chenden Ananasgrogs, mit einer Zitronenſcheibe darin, und ſo oft der rothnaſige Mann eine zu röſtende Brodſchnitte vor die Augen hielt, um ſich zu vergewiſſern, wie weit ſie ſchon gediehen ſei, ſchlürfte er einige Tropfen von dem Ananasgrog und lächelte der korpulenten Frau freund⸗ lich zu, die fortwährend das Feuer anſchürte.

Sam war in der Betrachtung dieſer behaglichen Scene ſo vertieft, daß er die erſte Frage der Dame gänz⸗ lich unbeachret ließ, und er wurde ſich erſt der Unſchicklich⸗

keit ſeines Benehmens bewußt, als ſte weimal und zwar

mit immer hellerer Stimme wiederholt worden war. »Iſt der Hausherr zu Hauſe?« antwortete Sam endlich durch eine Gegenfrage.

»Nein,« erwiederte Frau Weller, denn die ziemlich korpulente Dame war keine andere, als die vormalige Wittwe und einzige Erbin des ſeligen Herrn Clarke nein, er iſt nicht zu Hauſe, und ich erwarte ihn auch nicht.«

Die Pickwicker. III. 11

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