Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Die Pickwicker. 159

allerbeſten Abſichten, wie der Gentleman ſagte, als er von ſeiner Frau weglief, weil ſie unglücklich bei ihm zu ſein ſchien,« entgegnete Herr Weller. »Sie können jetzt gehen, Sam,« ſagte Herr Pickwick. »Danke, Sir,« erwiederte Herr Weller, und nachdem er ſeine beſte Verbeugung gemacht, und ſeine beſten Klei⸗ der angelegt hatte, beſtieg er den Außenſitz der Arnedaler Poſtkatſäh e, und fuhr mit ihr nach Dorking. 3 Das Wirthshaus zum Marquis von Granby war zu Herrn Wellers Zeiten das Muſter einer Schenke der beſſern Klaſſe an der Heerſtraße gerade groß genug, um bequem, und klein genug, um behaglich zu ſein. An der Straße erblickte man auf einem hohen Pfoſten ein großes Schild, worauf der Kopf und die Schultern eines Gentleman mit einem apoplektiſchen Geſicht und in einem rothen Rock mit dunkelblauen Aufſchlägen gemalt war. Eine Portion derſelben Farbe war als Himmel über ſeinem dreieckigen Hut angebracht. Darüber ſchwebten ein paar Fahnen und unter dem letzten Knopf ſeines Rocks lagen ein paar Kanonen, und das Ganze ſollte ein ausdrucksvolles und ſprechend ähnliches Bildniß des Marquis von Granby glorreichen Andenkens darſtellen. In dem Fenſter des Schenkſtübchens ſtand eine auser⸗ wählte Sammlung von Geraniums und eine Reihe wohl⸗ abgeſtäubter Liqueurflaſchen. Auf den zurückgeſchlagenen Fenſterladen laß man eine Menge goldener Inſchriften, welche gute Betten und treffliche Weine anprieſen, und die auserleſene Gruppe von Landleuten und Pferdeknech⸗ ten, die vor den Ställen und Pferdekrippen verweilten, ließ auf die ausgezeichnete Qualität der Getränke, die im Hauſe zu haben waren, mit erfreulicher Sicherheit ſchlie⸗ ßen. Sam Weller blieb, als er von der Poſtkutſche ab⸗

geſtiegen war, vor dem Hauſe ſtehen, um mit dem Blick