Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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152 Die Pickwicker.

Dem, was man ſeinem Herrn zur Laſt legen kann,« ſagte Miſtreß Cluppins, auf welche die Perſönlichkeit und das Benehmen des Herrn Weller einen großen Ein⸗ druck gemacht zu haben ſchien.

»Gewiß nicht,« fiel Miſtreß Sanders ein, welche, nach gewiſſen Seitenblicken zu urtheilen, die ſie nach dem geröſteten Käſe und den Ferkelfüßchen in der Brat⸗ pfanne warf, zu berechnen ſchien, wie weit das Abend⸗ eſſen reichen würde, falls Sam dazu eingeladen werden ſollte.

»Alles, weshalb ich gekommen bin,« fuhr Sam fort, ohne die Unterbrechung zu beachten, viſt nur die⸗ ſes: erſtens, die Miethaufkündigung meines Herrn zu bringen hier iſt ſie zweitens, die Miethe zu bezahlen da iſt ſie drittens, zu ſagen, daß alle ſeine Sachen zuſammengeſucht, und Demjenigen verab⸗ folgt werden ſollen, den er danach ſchicken wird vier⸗ tens, daß Sie die Wohnung wieder vermiethen können, ſobald Sie wollen und ſo hätte ich denn Alles aus⸗ gerichtet.«

»Was auch vorgefallen ſein mag,« entgegnete Mi⸗ ſtreß Bardell,»ich habe immer geſagt, und werde immer ſagen, daß ſich Herr Pickwick in allen Stücken, nur leider eins ausgenommen, ſtets als ein vollkommener Gentleman benommen hat. Er zahlte immer ſo pünkt⸗ lich, wie die Bank.«

Indem Miſtreß Bardell dieſes ſprach, hielt ſie ihr Taſchentuch vor die Augen, und ging hinaus, um den Empfangſchein zu holen.

Sam wußte ſehr wohl, daß er ſich nur Lutig zu

verhalten habe, um die Frauen unfehlbar zum Sprechen zu bringen. Er blickte daher in tiefem Stillſchweigen