Die Pickwicker. 151
„»Willſt Du wohl ſtill ſein, Du nichtsnutziger Bengel,« ſchrie ihn Miſtreß Bardell an. 1
„»Ja, quäle deine arme Mutter nicht ſo, kleiner Thunichtgut,« fiel Miſtreß Sanders ein.
»Sie iſt ohne Dich ſchon geplagt genug, Tommy,« ſtimmte Miſtreß Cluppins in das Trio ein.
»Ach, die arme Frau!« fügte Miſtreß Sanders noch hinzu.
Maſter Bardell ſchrie trotz aller dieſer moraliſchen Troſtgründe nur um deſto lauter.
»Was ſoll ich aber thun?« fragte Miſtreß Bardell ihre Freundinnen.
»Ich denke, Sie könnten ihn anhören,« erwiederte Miſtreß Cluppins,»aber unter keiner Bedingung ohne Zeugen.«
»Ich denke, zwei Zeugen würden vor dem Geſetz noch mehr gelten, als einer,« bemerkte Miſtreß Sanders, welche, wie die andre Freundin, vor Neugierde vergehen wollte.
»Es iſt vielleicht am Beſten, wenn ich ihn hier zu uns eintreten laſſe,« ſagte Miſtreß Bardell.
„»Unfehlbar,« erwiederte Miſtreß Cluppins, dieſen Gedanken eifrig auffaſſend,»treten Sie ein, junger
Menſch, aber verſchließen Sie gefälligſt erſt die Haus⸗ thür.«
Herr Weller erſchien ſofort, und begann wie folgt:
»Sollte mir ſehr leid thun, Madame, wenn ich Sie perſönlich beläſtigte, wie der Hauseinbrecher zu der alten Dame ſagte, als er ſie auf das Feuer legte, aber da ich und mein Herr eben erſt in die Stadt gekommen ſind, und bald wieder abreiſen wollen, ſo war es nicht anders einzurichten.«
»Der junge Mann iſt natürlich nicht Sch uld an


