148 Die Pickwicker.
bequem gemacht, als das Eintreten Wellers mit ſeinem Reiſeſack ihn in ſeinen ſtillen Betrachtungen ſtörte.
„Sam,« ſagte Herr Pickwick.
„Sir,« antwortete Herr Weller.
„Es iſt mir eben eingefallen, Sam,« fuhr Herr Pickwick fort,»daß ich noch viele Sachen bei Frau Bardell in der Goswellſtraße zurückgelaſſen habe, und daß ich Sorge tragen muß, ſie dort wegholen zu laſſen, bevor ich wieder abreiſe.«
»Sehr wohl, Sir,« erwiederte Sam.
„Für den Augenblick könnte ich ſie zwar zu Herrn Tupman ſchicken,« fuhr Herr Pickwick fort,»aber bevor ich ſie abholen laſſe, müſſen ſie nöch geordnet und ein⸗ gepackt werden. Gehen Sie daher nach der Goswell⸗ ſtraße, und bringen Sie Alles in Ordnung.«
»Jetzt gleich, Sir?« fragte Weller.
»Ja wohl,« erwiederte Herr Pickwick.»Noch eins, Sam,« fügte er, den Geldbeutel hervorziehend, hinzu, ves iſt noch etwas an Miethe zu bezahlen. Das Viertel⸗ jahr iſt zwar erſt Weihnachten um, indeß bezahlen Sie es gleich, dann iſt die Sache abgemacht. Nach meinem Miethvertrag kann ich monatlich aufkündigen. Hier iſt er, und ſagen Sie Miſtreß Bardell, ſie könnte über ihre Wohnung anderweitig verfügen, ſobald es ihr beliebte.«.
»Sehr wohl, Sir,« erwiederte Herr Weller.»Ha⸗ ben Sie weiter nichts dorthin zu beſtellen?«
»Nein, Sam.«
Herr Weller ging langſam nach der Thüre, als ob er noch etwas erwarte, öffnete ſie langſam, ging langſam hinaus, und hatte ſie bis auf einige Zoll ſchon langſam geſchloſſen, als Herr Pickwick ihm nachrief:
»Sam!«


