Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 135 nicht vorgeſtellt. Aber das muß wahr ſein, er iſt Ihnen

jetzt ſehr gewogen, Herr Weller.«

»Ja, es iſt ein verflucht angenehmer Kauz,« ſagte Sam.

»Nicht wahr?« entgegnete Muzzle.

»Und dabei ſo ſpaßhaft,« ſagte Sam.

»Und ein ſo großer Redner,« fügte Herr Muzzle hinzu.»Die Gedanken fließen ihm nur ſo vom Munde nicht wahr?«

»Wundervoll,« erwiederte Sam,»ſie poltern über⸗ einander heraus, und ſtoßen ſich ſo hart an die Köpfe, daß ſie ſich einander ganz konfus zu machen ſcheinen; man weiß kaum, was er ſagen will.«

»Das iſt eben die große Kunſt in ſeinen Redens⸗ arten,« entgegnete Herr Muzzle.»Nehmen Sie ſich in Acht, Herr Weller, da kommt die letzte Stufe. Sie wollen ſich wohl erſt die Hände waſchen, ehe wir zu den Damen gehen? Hier iſt eine Schüſſel mit Waſſer, Sir, und hinter der Thür hängt ein reines Handtuch.«

»Ah, ſo will ich mir denn wieder meine Politur geben,« verſetzte Herr Weller, indem er braune Seife auf das Handtuch ſchmierte, und ſein Geſicht rieb und wuſch, bis es man erglänzte.»Wie viel Damen haben Sie denn hier?« fragte er darauf.

»Es ſind nur zwei in unſerer Küche,« erwiederte Muzzle,»die Köchin und das Hausmädchen. Wir halten noch einen Jungen zu den ſchmutzigen Arbeiten, und ein Auslaufmädchen, die aber Beide im Waſchhaus ſpeiſen.«

»So, ſie ſpeiſen alſo im Waſchhauſe?« bemerkte Herr Weller.

»Ja,« erwiederte Herr Muzzle,»wir zogen ſie zu⸗ erſt, als ſie in Kondition genommnen wurden, an unſern