Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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13² Die Pickwicker.

feierliche Verfahren zu einem ſo befriedigenden Schluß gelangt war, wurde Herr Grummer ſchimpflich hinaus⸗ gewieſen ein warnendes Beiſpiel der Unbeſtändigkeit menſchlicher Größe und der Unzuverläſſigkeit der Gunſt der Großen dieſer Welt.

Miſtreß Nupkins war eine majeſtätiſche Frau mit einem Gace⸗Turban und einer lichtbraunen Perücke. Miß Nupkins beſaß den ganzen Hochmuth ihrer Frau Mutter, ohne den Turban, und Mamas ganze Bosheit ohne die Perücke, und wenn die Ausübung dieſer beiden liebenswürdigen Eigenſchaften Mutter und Tochter, wie es nicht ſelten zu geſchehen pflegte, in unangenehme Verle⸗ genheiten verwickelten, ſo waren wenigſtens beide immer darin einverſtanden, die Schuld davon Herrn Nupkins zuzuſchieben. Als daher Herr Nupkins ſeine Gattin auf⸗ ſuchte, und ihr die von Herrn Pickwick erhaltenen Nach⸗ richten mittheilte, erinnerte ſich Miſtreß Nupkins ſogleich, daß ſie von Anfang an ſo etwas erwartet, daß ſie immer geſagt habe, es werde noch ſo kommen, daß ihr Rath aber nie beachtet würde, daß ſie wirklich nicht wiſſe, wo⸗ für Herr Nupkins ſie halte und ſo fort..

»Schon der Gedanke,« rief Miß Nupkins, indem ſie aus jedem Augenwinkel eine ſehr winzige Thräne her⸗ vorpreßte, yſchon der Gedanke iſt ſchrecklich, daß man mich ſo getäuſcht hat.«

»Ah, Du kannſt Dich dafür bei Deinem Papa be⸗ danken, meine Liebe,« ſagte Miſtreß Nupkins,»wie doft habe ich den Mann dringend gebeten, ſich nach des Ka⸗ pitains Verhältniſſen zu erkundigen; wie oft habe ich ihn nicht aufgefordert, einen entſcheidenden Schritt zu thun! Ich bin es aber ſchon gewohnt, daß man in ſol⸗ chen Dingen auf meinen Rath nichts giebt.«

Aber meine Liebe,« ſagte Herr Nupkins.

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