Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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24 1 Die Pickwicker.

ſtellen, und nachdem ihm ein Platz dicht neben dem Prä⸗ ſidenten angewieſen worden, ließ er ſich ein Glas von ſeinem Lieblingstrank bringen. Der Erwartung des Herrn Pickwick ganz zuwider, trat eine tiefe Stille ein.

»Ich denke, daß Ihnen das Rauchen nicht unange⸗ nehm iſt, Sir?« ſagte ſein Nachbar zur Rechten, ein Gentleman mit einem Hemde von gewürfeltem Stoff und Moſaik⸗Knöpfen, der eine Cigarre im Munde hatte, und ſie dampfen ließ.

»Ganz und gar nicht,« antwortete Herr Pickwick; vich habe es ſehr gerne, obgleich ich ſelbſt nicht rauche.«

»Bei mir würde es ſchwer halten, es zu entbehren,« fiel ein gegenüber ſitzender Gentleman ein.»Das Rauchen iſt mir Speiſ' und Trank.

Herr Pickwick warf dem Herrn einen Seitenblick zu, und dachte, wenn es ihm auch die Wäſche wäre, würde es um ſo beſſer ſein.

Hierauf trat von Neuem ein allgemeines Still⸗ ſchweigen ein. Herr Pickwick war ein Fremder, und ſeine Gegenwart unterbrach offenbar der Geſellſchaft hei⸗ tere Stimmung.

»Herr Grundy wird die Geſellſchaft durch ein Lied beleben,« ſagte der Präſidirende.

»Nein, das wird er nicht,« entgegnete Grundy.

»Weshalb nicht?« fragte Herr Lowton.

»Weil ich nicht kann,« ſagte Herr Grundy.

»Sagen Sie lieber, weil ich nicht will,« verſetzte Lowton.

»Nun ja, weil ich nicht will.«

Herrn Grundy's beſtimmte Weigerung, zu ſingen, veranlaßte von Neuem ein allgemeines Stillſchweigen. »Will denn Niemand etwas thun, um unſre Geſell⸗