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Die Pickwicker. 23
wollten, Ihre Aufmerkſamkeit am untern Ende des Zim⸗ mers nur fünf Minuten in Anſpruch zu nehmen.«
Der junge Mann erhob ſich, trat mit Herrn Pick⸗ wick in eine düſtre Ecke, und hörte aufmerkſam ſeine Leidensgeſchichte an.
»Ah,« ſagte er, als Herr Pickwick endlich ſchwieg, »Dodſon und Fogg— alte Praktiker— tüchtige Ge⸗ ſchäftsmänner das, Sir.«
Heerr Pickwick gab gern zu, daß die Herren Dodſon und Fogg alte Praktiker ſeien, und Herr Lowton fuhr fort:
„»Perker iſt verreiſet, und vor Ende der künftigen Woche wird er nicht zurückkehren. Laſſen Sie mir indeß Ihre Papiere hier; ich kann alles Nöthige bis dahin ein⸗ leiten, wenn Sie wollen.«
»Deshalb ſuchte ich Sie gerade auf,« ſagte Herr Pick⸗ wick.„Hier ſind die Papiere, und ſollte bis dahin etwas Beſonderes vorfallen; ſo können Sie es mir nach Ips⸗ wich melden.«
»Sehr wohl,« erwiederte Herrn Perkers Schreiber, und fügte noch hinzu, als er Herrn Pickwick neugierige Blicke nach dem Tiſch werfen ſah:»Wollen Sie nicht ein halbes Stündchen bei uns verweilen, Sir?— Heute Abend haben wir auserwählte Geſellſchaft hier— da iſt Samkins und Greens erſter Schreiber— der von Smi⸗ thers und Price— der von Pimkin und Thomas— ſingt in der That ein kapitales Lied— und da haben wir noch Jack Bamber und viele Andere. Es ſcheint, daß Sie erſt kürzlich zur Stadt gekommen ſind, Sir. Wollen Sie nicht ſich unſrer Geſellſchaft anſchließen 2«
Einer ſo lockenden Gelegenheit, Menſchen zu beobach⸗ ten, konnte Herr Pickwick unmöglich widerſtehen; er ließ ſich daher der Geſellſchaft in der gebührenden Ordnung vor⸗


