Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 7 zogen ſich die Köpfe zurück, als Herr Pickwick empor⸗ blickte, und er vernahm gleich darauf das Geräuſch von Federn, die über das Papier hinrauſchten.

Nach einigen Augenblicken rief Herrn Fogg's Klingel Herrn Jackſon hinauf, welcher Herrn Pickwick erſuchen ließ, ſich zu ihm zu bemühen.

Herr Pickwick begab ſich ſofort nach Herrn Fogg's Zimmer im obern Stockwerk, und ließ Sam Weller un⸗ ten zurück. An einer der Thüren las er in großen Buch⸗ ſtaben die imponirende Inſchrift:»Mr. Fogg,« und nachdem er angeklopft hatte, und»Herein!« gerufen worden war, öffnete Jackſon die Thür und fühete ihn ein.

»Iſt Herr Dodſon zu Hauſe?« fragte Herr Fogg.

»Iſt eben zurückgekehrt, Sir,« erwiederte Jackſon.

»Erſuchen Sie ihn, zu mir zu kommen.«

»Sogleich, Sir.«

Jackſon entfernte ſich.

»Nehmen Sie Platz, Sir,« ſagte Fogg;»da liegt das Dokument, Sir mein College wird ſogleich hier ſein, und wir können dann über die Sache ſprechen, Sir.«

Herr Pickwick nahm einen Stuhl und das Doku⸗ ment, ſah aber, ſtatt darin zu leſen, über den Rand hin⸗ über nach dem Geſchäftsmanne. Es war ein ältlicher, hagerer Herr mit einem finnigen Geſicht, der ſehr nach vegetabiliſcher Diät ausſah, einem ſchwarzen Ueberrock, dunkelfarbigen Beinkleidern und kurzen ſchwarzen Kama⸗ ſchen; eine Art von Geſchöpf, das einen weſentlichen Theil des Schreibtiſches, an dem es ſchrieb, auszumachen, und etwa eben ſo viel Gefühl und Verſtand zu haben ſchien.

Einige Minuten nachher trat Herr Dodſon ein, ein dicker, ſtattlicher und ſtrengausſehender Mann, der ziem⸗ lich laut ſprach. Die Unterredung nahm jetzt ihren Anfang. r