Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 5

Sie nicht impertinent,« ſagte Fogg, der abſichtlich hitzig wurde.»Ich bin nicht impertinent, Sir,« ſagte Ram⸗ ſey.»Allerdings ſind ſie es, Sir, ſagte der Alte; gehen Sie, Sir, packen Sie ſich aus meinem Geſchäfts⸗ zimmer, und erſcheinen Sie wieder, wenn Sie ſich or⸗ dentlich aufzuführen gelernt haben.« Ramſey wollte etwas erwiedern, aber Fogg ließ ihn nicht zu Worte kommen; er ſteckte alſo ſein Geld in die Taſche, und machte ſich davon.»Wicks,« ſagte hierauf Fogg zu mir, als kaum die Thür wieder geſchloſſen war, indem er mit ſüßem Lächeln die Schrift aus der Taſche zog,»nehmen Sie ein Kabriolet, und fahren Sie ſo ſchnell Sie nur können nach dem Temple, und reichen Sie die Schrift ein. Die Koſten haben wir ſo gut wie in der Taſche, denn er iſt ein zuverläſſiger Mann mit einer großen Familie,

und hat wöchentlich fünfundzwanzig Schillinge Gehalt.

Wenn wir zuletzt einen Haftbefehl gegen ihn erwirken, ſo bin ich gewiß, daß ſein Prinzipal dafür ſorgen wird, daß wir zu unſerer Rechnung kommen. Wir preſſen ihm auf dieſe Weiſe ſo vier ab, wie wir nur können, und es iſt Chriſtenpflicht, daß wir es thun, denn wir geben ihm die unſchätzbare Lehre, wie er bei ſeiner großen Familie und ſeinem kargen Einkommen ſich vor Schulden hüten muß.« Und als der Alte wegging, lächelte er ſo gutherzig, daß es eine Freude war, ihn an⸗ zuſehen.»Ein vortrefflicher Geſchäftsmann,« ſetzte Wicks im Ton der höchſten Bewunderung hinzu, vein ganz aus⸗ gezeichneter Geſchäftsmann!«

Die andern drei Schreiber ſprachen ganz dieſelbe Meinung aus, und fanden die Anecdote ſehr befriedigend.

»Das ſind hier prächt'ge Leute,« flüſterte Weller ſeinem Herrn ins Ohr,»und haben'nen kurioſen Begriff von'nem Spaß, Sir!«