138 Nicolaus Nickleby.
Kopf und das Geſicht, nahm ſein gewöhnliches Weſen wieder an und ging voran in das Haus hinein, wohin ihm Gride dicht auf den Ferſen folgte.
Es war derſelbe düſtere Ort wie immer, jedes Zimmer ſchauerlich und öde wie gewöhnlich, und jedes geſpenſter⸗ hafte Meublesſtück auf dem gewohnien Platze. Die ei⸗ ſernen Räder der alten grauſigen Uhr klapperten unge⸗ ſtört durch alles Geräuſch draußen, ſchwer und mühſam in dem ſtaubigen Gehäuſe; die wackelnden Schränke zogen ſich wie gewöhnlich vor Aller Augen in ihre dunkeln Ecken und die Echos der Fußtritte wieder⸗ holten denſelben grauenhaften Schall; die langbeinige Spinne hielt in ihrem ſchnellen Laufe inne und hing, verſcheucht durch den Anblick von Menſchen in dieſem, ihrem öden Reiche, bewegungslos, ſich todt ſtellend, an der Wand, bis ſie vorübergegangen ſein würden.
Die beiden Wucherer gingen vom Keller bis unter das Dach, öffneten jede knarrende Thüre und ſahen in jedes leere Gemach hinein. Es war keine Grete zu ſin⸗ den. Endlich ſetzten ſie ſich in dem Stübchen nieder, das Arthur Gride gewöhnlich bewohnte, um von ihren Nachforſchungen auszuruhen..
»Die Hexe iſt gewiß ausgegangen, um etwas zu
Ihren Hochzeitsfeſtlichkeiten vorzubereiten,« ſagte endlich Ralph, als er fortgehen wollte.»Sehen Sie her. Ich zerreiße den Wechſel; wir werden ihn nun nicht mehr brauchen.« Gride, der unabläſſig forſchend in dem Stübchen um⸗ hergeſehen hatte, ſiel in dieſem Augenblicke vor einer großen Geldkaſſe auf ſeine Kniee nieder und ſtieß einen entſetzlichen Schrei aus.
„Was giebt es?« fragte Ra ph, indem er ſich Vn umſah.


