Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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136 Nicolaus Nickleby.

keinen beſondern Wunſch darüber ausſprach, ſein eigenes

Haus. Dahin fuhren ſie denn.

Ralph ſaß in der vorderſten Ecke mit übereinander⸗ geſchlagenen Armen und ſprach kein Wort. Sein Kinn war auf die Bruſt herabgeſunken, ſeine niedergeſchla⸗ genen Augen waren durch das Zuſammenziehen der buſchigen Augenbrauen ganz verſteckt, und man hätte glauben können, er ſei eingeſchlafen, Erſt als der Wa⸗ hen anhielt, richtete er den Kopf empor, ſah durch das Fenſter hinaus und fragte, wo ſie wären.

»An meinem Hauſe,« antwortete der troſtloſe Gride, dem vielleicht vor der Einſamkeit dort ſchauderte.»Mein Haus!«

»Ja,« entgegnete Nalph;»ich habe nicht auf den

Weg gemerkt. Ich möchte wohl ein Glas Waſſer trin⸗

ken. Das werden Sie wohl in dem Hauſe haben.

»Sie ſollen ein Glas haben, ein Glas von allem was Sie wünſchen,« antwortete Gride ſeufzend.»Das Klopfen hilft nichts, Kutſcher. Klingeln Sie!«

Der Kutſcher zog die Klingel und klingelte und klingelte wieder, dann klopfte er, daß es in der Straße wiederhallte und horchte an dem Schlüſſelloche in der Thüre. Es kam Niemand, und in dem Hauſe war es ſtill wie im Grabe.

»Wie geht das zu?« fragte Ralph ungeduldig.

Die Grete iſt ſo ſehr taub,« antwortete Gride mit einem ängſtlichen und beſorgten Blicke.»Klingeln Sie noch einmal, Kutſcher. Sie ſieht die Klingel.

Der Kutſcher klingelte wieder und klopfte, und klopfte und klingelte nochmals. Einige der Nachbarn machten die Fenſter auf und riefen einander über die Straße zu, die Haushälterin des alten Gride müſſe geſtorben ſein. Andere ſammelten ſich an der Kutſche und ſprachen

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