Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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13⁴4 Nicolaus Nickleby.

graue Haare auf dem Kopfe im höchſten Schrecken zit⸗ zerten, hob ſich mit Anſtrengung auf ſeine Füße, als er Ralphs Auge begegnete, hielt beide Hände vor das Ge⸗ ſicht und betheuerte, während er nach der Thür zu kroch, es ſei nicht ſeine Schuld.

»Wer ſagt das?« entgegnete Ralph mit unterdrückter Stimme.»Wer ſagt das 2«

„»Sie ſahen mich an, als meinten Sie, mich treffe ein Vorwurf,« ſagte Gride ſchüchtern.

„»Bah!« murmelte Ralph mit einem erzwungenen Lächeln.»Ich mache ihm den Vorwurf, daß er nicht noch eine Stunde lebte,— eine Stunde noch wäre hin⸗ reichend geweſen.— Keinem andern Menſchen mache ich einen Vorwurf.“«

„»Kei kei— nem andern?« fragte Gride.

»Wegen dieſes Unfalls nicht,« antwortete Ralph. »Mit dem— mit dem jungen Menſchen, der Ihr Mäd⸗ chen mit ſich nahm, habe ich einen alten Streit auszu⸗ machen, aber das geht ſein jetziges Einſchreiten nicht an, denn wir würden ihn bald los geworden ſein, wäre jener verfluchte Unfall nicht eingetreten.“

In der erzwungenen Ruhe, mit welcher Ralph ſprach, lag etwas ſo Unnatürliches, wenn man ſie mit ſeinem bleifarbigen Geſichte und mit dem ſchrecklichen Ausdrucke in ſeinem Geſichte zuſammenhielt, in welchem jeder Nerv und jede Muskel in einem Kampfe zuckte, der durch keine Anſtrengung zu verbergen war und der den Zügen jeden Augenblick ein neues und ſchreckliches Ausſehen gab;— es lag etwas ſo Unnatürliches und Geſpenſter⸗ haftiges in dem Contraſte zwiſchen ſeiner rauhen, lang⸗ ſamen und feſten Sprache(die nur durch ein gewiſſes Ausbleiben des Athems verändert wurde, das ihn nö⸗ thigte, faſt nach jedem Worte inne zu halten wie ein