Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 133

Siebentes Kapitel.

Ralph Nickleby, deſſen letzter Plan durch den Neffen vereitelt wurde, erdenkt einen Wiedervergeltungsplan, den ihm der Zufall eingiebt, und beſpricht ſich darüber mit einem er⸗ probten Helfer.

Der Gang, den dieſe Abenteuer von ſelbſt nahmen und dem der Geſchichtſchreiber genau folgen muß, ver⸗ langt jetzt, daß wir uns zu der Stelle zurückbegeben, die ſie vor dem Beginne des letzten Kapitels erreicht hatten, als Ralph Nickleby und Arthur Gride allein in dem Hauſe blieben, wo der Tod ſo plötzlich ſeine ſchwarze ſchwere Fahne erhoben hatte.

Mit geballten Fäuſten, die Zähne ſo feſt und dicht auf einander gedrückt, daß ſie Kinnbackenkrampf nicht feſter auf einander hätte halten können, ſtand Ralph einige Minuten lang in derſelben Stellung, in welcher er zum Letztenmale ſeinen Neffen angeredet hatte; er athmete ſchwer, ſtand aber ſonſt ſo ſtarr und regungslos da, als ſei er eine Statue von Erz. Nach einiger Zeit begann er allmälig nachzulaſſen, wie ein Menſch, der ſich nach und nach aus einem ſchweren Traume reißt. Einen Au⸗ genblick ſchüttelte er ſeine geballte Fauſt insgeheim,

aber in wüthender Leidenſchaft, gegen die Thüre, durch

welche Nicolaus verſchwunden war; dann ſteckte er die Hand unter den Rock auf die Bruſt, als wollte er mit Gewalt ſelbſt dieſe Aeußerung von Leidenſchaft verbergen, drehete ſich um und trat zu dem weniger heftigen Wucherer, der ſich noch nicht wieder von dem Boden aufgerichtet hatte.

Der zuſammengekauert daliegende Elende, der noch

an allen Gliedern bebte, und deſſen noch übrigen wenige