Teil eines Werkes 
6. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 157

Weiſe an ſie wendete und mit lauter voller Stimme antwortete:»fort, hinaus Katze!«

»Herr!« rief Madame Nickleby in ſchwachem Tone.

»Katze!« wiederholte der alte Herr.»Mietzchen, Kiezchen, Zyper, Schecke Kätz' aus!« Den letzten Ausruf dehnte er lange mit einem ziſchenden Tone, ſchwang die Arme heftig rund herum und trat dabei bald näher auf Madame Nickleby zu, bald wieder von ihr zurück in jenem wilden Tanze, in welchem Knaben Schweine, Schafe oder andere Thiere zurückzuſchrecken und fortzutreiben ſuchen.

Madame Nickleby verſchwendete keine Worte, ſon⸗ dern ſtieß einen Ausruf des Schreckens und der Ueber⸗ raſchung aus und fiel darauf in Ohnmacht.

Ich werde bei der Mutter bleiben,« ſagte Käthchen ſchnell;»ich bin durchaus nicht erſchrocken, aber haben Sie die Güte, bringen Sie den Mann fort, bringen Sie ihn fort.«

Frank getrauete ſich nicht, dieſen Wunſch zu erfüllen, bis ihm die Liſt einfiel, Fräulein La Creevy einige Schritte vorausgehen zu laſſen und den Alten zu nöthi⸗ gen, ihr zu folgen. Dies gelang vortrefflich; er ent⸗ fernte ſich in entzückter Bewunderung unter der Bede⸗ ckung von Frank und Timotheus Linkinwater, welche ihn in die Mitte nahmen.

Käthchen,« flüſterte Madame Nickleby als das Feld rein war,»iſt er fort?«

Sie erhielt eine bejahende Antwort.

»Ich werde mir nie vergeben, Käthchen,« ſagte Ma⸗ dame Nickleby,»nie! Dieſer Mann hat den Verſtand verloren und ich, ich bin die unglückliche Urſache.«

»Du die Urſache?« fragte Käthchen mit großer Ver⸗ wunderung.