Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 129

klären, küßte Nicolaus die erröthende Madame Browdie und führte ſie zu ihrem Sitze.

»Ich meine,« ſagte John, der für den Augenblick ganz verſteinert war,»thu' ganz, als wärſt Du zu Hauſe; nicht wahr?«

»Ich werde dies gewiß thun,« antwortete Nicolaus, vaber unter einer Bedingung.«

»Und die wäre?« fragte John.

»Daß Ihr mich zu Gevatter bittet, ſobald Ihr einen braucht.«

»Hörſt Du, Frau?« rief John, indem er Meſſer und Gabel hinlegte.»Gevatter! Ho! ha! ha! Tildchen! hör' mal!'n Gevatter! darüber geht nichts! Wenn wir einen brauchen!'n Gevatter! Ha! ha! ha!«

Niemals hat wohl ein alter Scherz Jemanden ſo zum Lachen gereizt, als dieſer den John Browdie. Er kicherte, er ſchrie laut auf und erſtickte bei dem Lachen faſt, denn er hatte noch einen großen Biſſen Rindfleiſch in der Kehle, lachte wieder laut auf, wollte durchaus zu glei⸗ cher Zeit mit eſſen, wurde roth im Geſicht und braun auf der Stirn, huſtete, ſchrie, erholte ſich, fing wieder inner⸗ lich zu lachen an, verſchlimmerte es, würgte ſich, ſtampfte mit den Beinen, erſchreckte ſeine Frau, kam völlig er⸗ ſchöpft wieder zu ſich, während ihm das Waſſer über die Backen aus den Augen ſtrömte, rief aber immer noch,

trotz ſeiner Schwäche,»'n Gevatter!'n Gevatter, Tildchen!« in einem Tone, der deutlich verrieth, wie ſehr ihm der Spaß gefiel.

Sie werden ſich des Abends erinnern, als wir das Erſtemal Thee mit einander tranken,« ſagte Nicolaus.

»Wie könnte ich das vergeſſen, Mann?« antwortete John Browdie.

»An dem Abende war er aber doch ganz wild, nicht