Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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172 Nicolaus Nickleby.

und that beſonders dick und wichtig. Darauf folgte eine tiefe Stille.

»Ich werde deshalb des Morgens keineswegs eine Stunde ſpäter kommen, das wiſſen Sie,« ſagte Timo⸗ theus, der ſo die Pauſe mit Einemmale unterbrach und dazu ein ſehr entſchloſſenes Geſicht machte.»Ich werde auch nicht in friſcher reiner Luft ſchlafen und mag nicht auf das Land gehen. Ich thue es nicht.«

»Sie eigenſinniger, hartköpſiger Menſch, Timotheus Linkinwater,« ſagte Bruder Karl, der ihn aber ohne die geringſte Spur von Aerger und mit einem Geſichte an⸗ ſah, aus welchem die Liebe zu dem alten treuen Buch⸗ halter hell hervorleuchtete.»Eigenſinniger, hartköpfiger Menſch! Was wollen Sie mit Ihrem Eigenſinn?«

»Nächſten Mai werden es vierzig Jahr,« ſagte Ti⸗ motheus, indem er mit der Feder in der Luft eine Be⸗ wegung machte,»ſeit ich die Bücher der Gebrüder Chee⸗ ryble führe. Ich bin dieſe Zeit über jeden Morgen(die Sonntage ausgenommen) mit dem Glockenſchlag Neun hier geweſen und jede Nacht halb elf Uhr(ausgenom⸗ men an ſtarken Poſttagen und dann zwanzig Minuten vor Zwölf) in dem Hauſe umhergegangen, um nachzuſe⸗ hen, ob jede Thür verſchloſſen und das Feuer aus ſei. Nicht eine einzige Nacht habe ich außerhalb des Hauſes geſchlafen. In der Mitte des Fenſters ſteht noch immer das Schächtelchen nebſt den vier Blumentöpfen, zwei an jeder Seite, die ich mitbrachte. Es giebt, ich habe es Vielemale geſagt und werde es noch Vielemale ſa⸗ gen, keinen ſolchen Platz wie den unſerigen in der gan⸗ zen Welt. Ich weiß es, daß es keinen giebt,« fuhr Ti⸗ motheus mit Nachdruck und ernſten Blicken fort.»Keinen einzigen. Sowohl in geſchäftlicher Hinſicht als zum Ver⸗ gnügen, im Sommer wie im Winter, mir ganz gleich