Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 167

»Ah ſo. Und was will er, Timotheus?« ſagte Herr Cheeryble.

»Er ſammelt Unterzeichnungen für die Wittwe und die Kinder eines Mannes, der dieſen Morgen in den Oſtindien⸗Docks um's Leben kam,« antwortete Timotheus. »Er wurde von einem Faß Zucker erſchlagen.«

»Er iſt ein guter Menſch,« ſagte Herr Cheeryble ſehr ernſt,»eine gutmüthige Seele, und ich bin dem Herrn Trimmers ſehr dankbar. Trimmers iſt einer der beſten Freunde, die wir haben. Er macht uns mit ſo manchen Fällen bekannt, von denen wir ſonſt nichts erfahren ha⸗ ben würden. Ich bin dem Herrn Trimmers ſehr dank⸗ bar.« Bei dieſen Worten rieb ſich Herr Cheeryble die Hände mit inniger Freude, und da Trimmers eben fort und an der Thür vorbeiging, ſo eilte er demſelben nach und hielt ihn an der Hand zurück. 3

»Ich bin Ihnen tauſend Dank ſchuldig, Trimmers, zehntauſend Dank; es iſt ſehr freundſchaftlich von Ihnen, ſehr freundſchaftlich. Wie viele Kinder hin⸗ terläßt der Mann und was hat mein Bruder gegeben, Trimmers?«

»Sechs Kinder,« antwortete der Gefragte,»und Ihr Herr Bruder hat hundert Thaler gegeben.«

»Mein Bruder iſt ein braver Mann, und Sie ſind auch ein braver Mann, Trimmers, ſagte der alte Herr, indem er ihm, zitternd vor Eifer, beide Hände drückte und ſchüttelte.»Schreiben Sie mich auch noch mit 100 Thalern auf oder warten Sie, warten Sie. Es darf nicht ſo prahleriſch ausſehen; ſchreiben Sie mich mit 50 und Timotheus Linkinwater mit 50 Thalern auf. Timotheus, eine Anweiſung auf 100 Thaler für Herrn Trimmers! Gott vergelte es Ihnen, Trimmers und kommen Sie doch dieſe Woche einmal zu Tiſche zu uns;