Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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IS 166 Nieolaus Nickleby. 1

chen. Sie fuhren alſo nach der City, ohne ein Wort zu wechſeln und je weiter ſie fuhren, um ſo neugieriger wurde Nicolaus, wie ſich wohl das Abenteuer endigen werde.

Bei der Bank ſtieg der alte Herr ſehr eilfertig aus, dann nahm er Nicolaus wieder am Arme und zog ihn durch mehrere Gäßchen, bis ſie einen ſtillen, ſchattigen kleinen viereckigen Platz erreichten. Hier ging er in das älteſte und am reinlichſten ausſehende Haus. Ueber der Thür befand ſich ein einfaches Schild mit den Worten»Ge⸗ brüder Cheeryble,« und nach einem flüchtigen Blicke auf die Adreſſen auf einigen daliegenden Packen glaubte Nico⸗ laus, die Gebrüder Cheeryble wären Kaufleute, die nach Deutſchland handelten.

Nachdem ſie durch ein Waarenlager gegangen waren, das ein bedeutendes Geſchäft anzeigte, führte ihn Herr Cheeryble(denn für einen ſolchen hielt Nicolaus jetzt den alten Herrn in Folge der Ehrfurcht, welche ihm alle Leute in dem Waarenlager erwieſen hatten) in ein klei⸗ nes Comptoir, das wie ein großer Glaskaſten ausſah, und in dem ſo unbeſtäubt und rein, als wenn er in den Glaskaſten hineingebracht worden wäre, ehe man die Decke darauf gemacht, und er denſelben ſeitdem nie wie⸗ der verlaſſen hätte, ein dicker ältlicher Buchhalter mit einem Vollmondsgeſichte, einer ſilbernen Brille und ge⸗ pudertem Haar ſaß.

»Iſt mein Bruder in ſeinem Comptoir, Timotheus?« fragte Herr Cheeryble eben ſo frei dlich und gutmüthig, wie er ſich bis jetzt gegen Nicolaus gezeigt hatte.

Ja,« antwortete der dicke Buchhalter, indem er die Brille nach ſeinem Prinzipale und die Augen auf Nico⸗ laus richtete, vaber Herr Trimmers iſt bei ihm.«