Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nicklebw 9

beserhebungen gegen das himmliſche Original ergoß; in der Gluth ſeiner Begeiſterung küßte er das Bild tau⸗ ſendmal, während Herr Pluck die Hand der Madame Nickleby an ſein Herz drückte und ihr zu dem Beſitze einer ſolchen Tochter ſo ernſt und ſo theilnehmend Glück wünſchte, daß ihm die Thränen in die Augen traten oder zu treten ſchienen. Die arme Madame Nickleby, die anfangs mit beneidenswerther Selbſtgefälligkeit zuge⸗ hört hatte, wurde endlich von dieſen Beweiſen der Ach⸗ tung ihrer Familie und der Theilnahme an derſelben gänzlich überwältiget, und ſelbſt das Dienſtmädchen, das durch die Thür hereinſchielte, blieb vor Verwunderung über das Entzücken der beiden freundſchaftlichen Herren wie angewurzelt ſtehen.

Allmälig ließ jedoch der Enthuſiasmus etwas nach und Madame Nickleby fing an, ihre Gäſte mit einem Lamento über ihr zerrüttetes Vermögen und einer male⸗ riſchen Beſchreibung ihres Hauſes auf dem Lande zu unterhalten. Dieſe Beſchreibung erſtreckte ſich bis auf die Schilderung der verſchiedenen Zimmer und der klei⸗ nen Vorrathskammer; ſie gab genau an, wie viele Stu⸗ fen man hinunterzugehen hatte, wenn man in den Gar⸗ ten treten wollte, auf welche Seite man ſich wendete, wenn man aus dem Geſellſchaftszimmer kam und wie es in der Küche ausſah. Dieſe letztere Erinnerung brachte ſie ganz natürlich auf das Waſchhaus, wo ſie über das Brauereigeräthe ſtolperte, und unter dieſem wäre ſie vielleicht eine Stunde lang umhergewandert, hätte nicht die bloße Erwähnung dieſer Dinge durch eine na⸗ türliche Ideenaſſociation Herrn Pyke auf den Gedanken gebracht, daß er entſetzlich durſtig ſei.

»Und ich will Ihnen etwas ſagen,« bemerkte Herr Pyke,»wenn Sie in das Wirthshaus hinüberſchicken