Nicolaus Nickleby. 7
Geiſt ſich augenblicklich mit lebhaften Farben eine förm⸗ liche Bewerbung um Käthchens Hand darſtellte.
»Von Sir Mulberry,« erwiederte Pyke.»Sie müſ⸗ ſen viel Langeweile hier haben.«
»Die Zeit wird mir allerdings bisweilen etwas lang, das muß ich geſtehen,“ ſagte Madame Nickleby.
»Wir bringen eine Empfehlung von Sir Mulberry Hawk und die inſtändige Bitte, einen Platz in einer Loge im Theater heute Abend anzunehmen,“« ſagte Herr Pluck.
„»Du lieber Gott!« entgegnete Madame Nickleby,»ich gehe nicht aus, niemals.«
»Das eben iſt der Grund, meine liebe Madame Ni⸗ cklebyp, daß Sie heute Abend ausgehen ſollen,« erwie⸗ derte Pluck.»Pyke, bitten Sie doch Madame Nickleby.«
„Ach, bitte, thun Sie es doch,« ſagte Pyke.
»Sie müſſen,« meinte Pluck.
»Sie ſind ſehr gütig,« antwortete Madame Nickleby zögernd, vaber—«.
»Es iſt gar kein Aber bei der Sache, meine liebe Madame Nickleby,« entgegnete Herr Pluck,„wir haben kein ſolches Wort in unſerm Wörterbuche. Ihr Schwa⸗ ger wird ſich auch einfinden, Lord Frederick kommt, Sir Mulberry kommt, Pyke kommt,— Sie können durchaus keine abſchlägliche Antwort geben. Sir Mulberry ſchickt Ihnen einen Wagen,— Punkt zwanzig Minuten vor ſieben Uhr;— Sie werden nicht ſo grauſam ſein, der ganzen Geſellſchaft die Freude zu verderben, Madame Nickleby.«
»Sie dringen ſo ſehr in mich, daß ich wirklich kaum weiß, was ich ſagen ſoll,« antwortete die würdige Frau.
»Sagen Sie nichts, kein Wort, nicht ein Wort, theuerſte Madame,« drängte Pluck.»Madame Nickleby,«⸗


