4 Nieolaus Nickleby.
ſchaft nicht vernachläſſigt werden. Herr Pyke,— Ma⸗ dame Nickleby.«
Herr Pyke legte die Hand auf das Herz und machte eine tiefe Verbeugung.
»Ob ich mich ſelbſt mit derſelben Förmlichkeit ein⸗ führen ſoll,« ſagte Herr Pluck wieder,»ob ich bloß ſa⸗ gen ſoll, mein Name iſt Pluck, oder ob ich meinen Freund Pyke erſuche(der nun nach der Regel eingeführt iſt und dies wohl thun könnte), für mich zu ſagen, daß ich Pluck heiße; ob ich um Ihre Freundſchaft bloß wegen des gro⸗ ßen Antheils bitte, den ich an Ihrem Wohle nehme, oder ob ich mich Ihnen als den Freund Sir Mulberry Hawks vorſtelle, ſind Fragen, Madame Nickleby, deren Beantwortung ich Ihnen überlaſſe.«
„Ein Freund Sir Mulberry Hawks bedarf bei mir keiner beſſern Empfehlung,« bemerkte Madame Nickleby freundlich.
„Es iſt eine Freude, Sie ſo ſprechen zu hören,« ſagte
Pluck, indem er einen Stuhl nahe an Madame Nickleby zog und darauf Platz nahm; ves iſt erquickend, zu wiſ⸗ ſen, daß Sie meinen vortrefflichen Freund, Sir Mul⸗ berry, ſo hoch achten. Ein Wort im Vertrauen, Ma⸗ dame Nickleby. Wenn es Sir Mulberry erfährt, iſt er ein glücklicher Mann, ja, Madame Nickleby, ein glückli⸗ cher Mann. Pyke, ſetzen Sie ſich.«
„»Meine gute Meinung,“ ſagte Madame Nickleby, und die gute Frau glaubte etwas außerordentlich Feines zu ſagen,»meine gute Meinung kann einem Herrn wie Sir Mulberry von ſehr geringem Werthe ſein.⸗
»Von geringem Werthe!« rief Pluck.»Pyke, wel⸗ chen Werth hat die gute Meinung der Madame Nickleby für unſern Freund, Sir Mulberry?«
»Welchen Werth?« wiederholte Pyke.


