Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

NRicolaus Nickleby. 3

gehſt Du denn nicht, Du albernes Ding, und erſuchſt ſie, heraufzukommen?« 4

Während das Mädchen ging, ſchaffte Madame Nickleby ſchnell alle Spuren von Eſſen und Trinken in einen Schrank; kaum war ſie damit fertig und hatte ſo gefaßt als möglich ſich niedergeſetzt, als zwei ganz fremde Her⸗ ren erſchienen.

»Wie geht es Ihnen?« fragte der Eine, indem er das zweite Wort der Frage ſtark betonte.

»Wie geht es Ihnen?« fragte der Zweite, der das erſte Wort betonte, um die Begrüßung verſchieden zu machen.

Madame Nickleby knixte und lächelte und knixte wie⸗ der und bemerkte, während ſie ſich die Hände rieb,»ſie habe wirklich, ſie habe die Ehre nicht«

»Uns zu kennen,« vervollſtändigte der eine Herr. »Der Schaden iſt ganz auf unſerer Seite, Madame Ni⸗ ckleby. Nicht wahr, der Schaden iſt auf unſerer Seite geweſen, Pyke?«

»Allerdings, auf unſerer Seite,« antwortete der an⸗ dere Herr.

»Wir haben es ſehr oft bedauert, nicht wahr, Pyke?« ſagte der erſte Herr.

»Sehr oft, Pluck,« antwortete der zweite.

»Jetzt aber,« fuhr der erſte fort,»jetzt haben wir das Glück, nach dem wir uns ſo lange geſehnt, nach dem wir ſo lange geſchmachtet. Haben wir nicht nach dieſem Glück geſchmachtet und uns geſehnt, Pyke?«

Das haben wir, Pluck,« ſagte Pyke.

»Sie hören, was er ſagt, Madame, fuhr Pluck fort, indem er ſich umſah,»Sie hören das offenherzige Zeug⸗ niß meines Freundes Pyke, doch das erinnert mich, Formalitäten, Formalitäten dürfen in guter Geſell⸗

1*