Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 171

ich es nicht wüßte, ſo haben Sie es ja geſagt und Sie verſtehen ſich auf ſolche Dinge.«

Jeder Andere würde den höhniſchen Ton und den verächtlichen Blick bemerkt haben, womit der Alte ſeine Worte begleitete; der junge Lord aber hn alles für

baare Münze »Ich möchte nun wiſſen, wo die te ret t, um ſte noch einmal zu ſehen, Nickleby.

2»Wirklich« begann Ralph in ſeinem gewohnlichen one.

»Sprechen Sie nicht ſo laut; ich wünſche nicht, daß es Hawk höre.«

»Wiſſen Sie, daß er Ihr Nebenbuhler iſt?«

»Das iſt der verdammte Kerl immer, und ich möchte ihm einmal zuvorkommen. Wo wohnt ſie, Nickleby? Weiter nichts. Sagen Sie mir nur, wo ſie wohnt.«

»Er beißt an,« dachte Ralph,»er beißt an.«

»Nun, Nickleby? wo wohnt ſie?«

»Wirklich, Mylord,« antwortete Ralph, der die Hände langſam rieb,»ich muß mir es erſt überlegen, ob ich es Ihnen ſage.

»Nein, nein, Nickleby, Sie brauchen gar nicht zu überlegen. Wo iſt ſie?«

»Es wird nicht gut ſein, wenn Sie es wiſſen. Sie iſt tugendhaft und wohlerzogen, aber freilich hübſch, arm und ſchutzlos, das arme Mädchen.«

Ralph ſagte dies, als ob er laut denke und gar nicht wünſche, daß es Jemand höre, aber der ſchlaue Blick, den er dabei auf den Lord warf, verrieth ihn.

»Ich verſichere Sie, daß ich ſie bloß ſehen will. Darf denn ein Mann ein hübſches Mädchen nicht an⸗ ſehen? Wo lebt ſie? Sie wiſſen, daß Sie von mir viel Geld verdienen, Nickleby, und auf Seele! Nickleby, ich