Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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A

Nicolaus Nickleby. 163

Das Binden, das Feſſeln an eine Frau. Es gehört nicht viel Zeit dazu.«

»Allerdings nicht; es iſt bald geſchehen. Und was dann?«.

»Oh, nichts;« meinte der Schauſpieler.»Ein Mann iſt bald gehangen, ſo oder ſo.

Herr Lillyvick legte Meſſer und Gabel hin und ſah ſich mit unwilliger Verwunderung um.

»Gehangen!« wiederholte er.

Es folgte eine tiefe Stille, denn Herr Lillyvick ſah über alle Beſchreibung würdevoll aus.

»Gehangen!« ſagte er noch einmal.»Iſt Jemand hier in der Geſellſchaft, der einen Vergleich zwiſchen dem Hängen und dem Heirathen machen will?«

»Das eheliche Band,« entgegnete Folair etwas de⸗ müthig.

»Wagt hier Jemand von Hängen und Henriette Pe«

»Lillywick,« verbeſſerte Crummles.

und Henriette Lillyvick in einem Athem zu ſprechen? Sollen wir in dieſem Hauſe, in Gegenwart von Herrn und Madame Crummles, die eine talentvolle und tugend⸗ hafte Familie erzogen haben, das Heirathen mit dem Hängen vergleichen hören?«

»Folair,« ſagte Crummles, der es für ſchuldig hielt, durch dieſe Anſpielung auf ſich und ſeine Ehehälfte ge⸗ rührt zu erſcheinen,»ich wundere mich über Sie.«

»Nun, was habe ich denn verbrochen?«

»Verbrochen, Herr? Sie haben an dem ganzen Ge⸗ bäude der menſchlichen Geſellſchaft mit frevelnder Hand gerüttelt.«

»Sie haben die beſten und edelſten Gefühle verletzt,⸗ ſetzte Crummles hinzu.

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