Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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klangen die Seufzer dieſes liebevollen Vaters ſo herzzer⸗ reißend, daß der Kirchner es für räthlich hielt, ihn in die Sakriſtei zu führen und mit einem Glaſe Waſſer zu ſtär⸗ ken, ehe die Ceremonie beginne.

Die Prozeſſion in der Kirche hin, nahm ſich ſehr reizend aus.

Die Braut mit den vier Brautführerinnen in einer Gruppe, die vorher gehörig einſtudirt worden war; der Einnehmer mit ſeinem Begleiter, der zum unbeſchreiblichen Ergötzen ei⸗ niger Freunde auf der Emporkirche den Gang und die Hal⸗ tung des Bräutigams nachahmte; Herr Crummles mit unſicherm wankenden Tritte; Madame Crummles mit ih⸗ rem Bühnengange, der abwechſelnd in einem Schritt und einer Pauſe beſtand, es war das Vollkommenſte, was man nur ſehen konnte. Die Tranung ſelbſt war bald abgethan, und nachdem Alle ihre Namen in das Kirchen buch eingeſchrieben hatten(Herr Crummles wiſchte ſich, als die Reihe an ihn kam, die Augen und ſetzte eine un⸗ geheuer große Brille auf), kehrten ſie vergnügt zum Früh⸗ ſtück zurück. Hier wartete Nicolaus auf ſie.

»Nun,« ſagte Crummles, der Mad. Grudden bei den nach der Meinung des Einnehmers zu großen Vorberei⸗ tungen behülflich geweſen war,»zum Frühſtück, zum Frühſtück!«

Man ließ ſich dies nicht zweimal ſagen. Die Geſell⸗ ſchaft ſetzte ſich, ſo gut es gehen wollte, an den Tiſch und begann ſogleich die Arbeit. Die Braut erröthete bedeu⸗ tend, ſobald Jemand ſie anſah, und ſehr viel, wenn Nie⸗ mand ſie anblickte. Herr Lillyvick ſeinerſeits hielt ſich beſon⸗ ders tapfer, denn da er das Frühſtück bezahlen mußte, wollte er den Crummleſſen ſo wenig als möglich übriglaſſen.

»Es iſt ſehr bald gethan, nicht wahr?« ſagte Folair zu dem Einnehmer.

»Was iſt bald gethan?

Nicolaus Nickleby.

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