Nicolaus Nickleby.
»Wie die höchſte und achtbarſte aller Verbindungen,⸗ meinte der Einnehmer.»Gehangen!«
»Ich meinte es nicht ſo böſe,« erwiederte der Schau⸗ ſpieler.»Es thut mir leid.«
»Es muß Ihnen auch leid thun, und es freut mich, daß Sie noch ſo viel Gefühl haben, um Ihr Vergehen einzuſehen.«
Da der Streit durch dieſe Antwort beendigt zu ſein ſchien, ſo hielt es Madame Lillyvick für die paſſendſte Gelegenheit(da die Aufmerkſamkeit der Geſellſchaft durch nichts anders in Anſpruch genommen wurde), in Thränen auszubrechen und den Beiſtand aller vier Brautführerinnen zu verlangen, der ihr ſogleich geleiſtet wurde, wenn auch nicht ohne große Verwirrung, denn das Zimmer war klein und das Tiſchtuch lang, und ſo wurde denn bei der erſten Bewegung ein ganzes Heer von Tellern und Schüſſeln heruntergeworfen. Ohne dar⸗ auf zu achten, wollte Madame Lillyvick ſich durchaus nicht eher zufrieden geben, bis die kriegführenden Parteien verſprochen hatten, den Streit nicht weiter zu treiben. Dies geſchah denn endlich; Folair ſaß nun ganz ſtill da und knipp bloß Nicolaus in das Bein, wenn etwas ge⸗ ſagt wurde, was ihm nicht geſiel.
Es wurden viele Reden gehalten, von Nicolaus, von Crummles, von dem Einnehmer, von den beiden jungen Crummleſſen und von dem Wunderkinde im Namen der Brautführerinnen, worüber Madame Crummles Thränen vergoß. Auch geſungen wurde, von Fräulein Ledrook und Fräulein Bravaſſa, und es würde noch länger ge⸗ dauert haben, wäre nicht der Kutſcher, welcher das glück⸗ liche Paar nach Ryde fahren ſollte, wo es das Dampf⸗ boot beſteigen wollte, ungeduldig geworden. Er verlangte
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