Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 165

rathet; er iſt uns aus den Lappen gegangen: c'est abo- minable; es iſt Alles vorbei. Sie werden einander haſ⸗ ſen wie die Hölle, und wünſchen, daß Du todt oder be⸗ graben wäreſt. Ha! ha! Qu'en ditez-vous?«

Madame Mantalini's Klugheik, wenn ſie überhaupt mit dieſer nützlichen Eigenſchaft verſehen war, beſtand die Probe dieſer Schilderungen ihres Sieges nicht. Sie klimperte etwas mit den Schlüſſeln und bemerkte dann, daß ſie ſehen wolle, was ſich in ihrem Schreibtiſche fände. Sie erhob ſich zu dieſem Zwecke, öffnete die Flügelthür und trat in das Zimmer, in dem Käthchen ſich niederge⸗ laſſen hatte.

»Mein Gott, liebes Kind!« rief Madame Mantalini aus, die vor Ueberraſchung zurückprallte.»Wie kamen Sie hieher?«

»Kind!« rief Mantalini hereinſtürzend.»Wie kam es eil oh! Mon Dieu! Wie befinden Sie ſich?

»Ich warte hier ſchon einige Zeit, Madame, verſetzte Käthchen, indem ſie ſich an Madame Mantalini wandte. »Der Bediente muß vergeſſen haben, Sie wiſſen zu laf⸗ ſen, daß ich hier bin, denke ich.«

»Du mußt doch wirklich dieſen Menſchen einmal vor⸗ nehmen,« ſagte Madame zu ihrem Gemahl.»Er ver⸗ gißt Alles.«

»Mon Dieu!l« entgegnete der Gatte,»ich werde ihm die Naſe aus dem Geſichte reißen, daß er ein ſo hübſches Maͤdchen hier ganz allein läßt.«

»Mantalini,« rief Madame aus,»Du vergißt Dich ſelbſt!«

»Ich vergeſſe Dich nicht, meine Seele, und werde und kann Dich nie vergeſſen,« ſagte Mantalini, indem er ſeiner Frau die Hand küßte, und dabei, ohne daß ſie es