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Nicolaus Nickleby. 163
dammtes Ei ißt,« erwiederte Herr Mantalini,»denn der Dotter läuft über die Weſte hinab, und Eierdotter paßt zu keiner Weſte, außer einer gelben, a coup sur.«
»Du liebäugelteſt die ganze Nacht mit ihr« ſagte Ma⸗ dame Mantalini, die offenbar darauf bedacht war, die Unterhaltung auf den Punkt zurückzuführen, von dem ſie ausgegangen war.
»Nein, nein, mein Leben!«
»Du haſt es doch gethan,« ſagte Madame,»ich habe die ganze Zeit über mein Auge auf Dich gehabt.«
„»Das kleine allerliebſte Schelmenauge! war es die ganze Zeit auf mich gerichtet?« rief Mantalini in einer Art von ſchläfrigem Entzücken.„Kh, c'est incroyable!«
»Und ich ſage es noch einmal,« nahm Madame ihr Thema wieder auf,»daß Du mit Niemandem anders walzen ſollſt, als mit Deiner Frau; ich will es mir nicht gefallen laſſen, Mantalini, und wenn ich Gift nehmen ſollte.«
»Sie wird doch nicht Gift nehmen und furchtbare Schmerzen leiden, meine kleine Fee?« ſagte Mantalini, der nach dem veränderten Tone ſeiner Stimme ſeinen Stuhl gerückt und ſich ſeiner Gattin genähert zu haben ſchien.»Mon Dieu! ſ wird doch nicht Gift nehmen, weil ſie einen ſchönen Mann hat, der zwegraͤfliche Fräulein und eine verwittwete Gräfin hätte heirathen können?«
»Zwei Fräulein,« fiel Madame ein,»Du ſprachſt frü⸗ her nur von einem.« 3
„»Zwei!« rief Mantalini aus.»Mon Dieu! zwei wunderſchöne Frauenzimmer, wirkliche Gräfinnen mit un⸗ geheurem Vermögen.«
„»Und warum nahmſt Du Micht?⸗ fragte Madame zum Scherze.
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