Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 67

Mit dieſen Worten entließ Madame Saueers die Knaben, und nach einem leichten Gefechte mit der Nachhut, die ſich vorwärts drängte, um aus dem Wege zu kommen, jedoch einige Augenblicke durch den Hau⸗ fen an der Thür zurückgehalten wurde, gelang es ihr, das Gemach zu reinigen, und darauf berieth ſie ſich mit ihrem Gatten allein.

»Er iſt davon!« ſagte Madame Squeers.»Der Kuh⸗ und der Pferdeſtall ſind verſchloſſen; dort kann er alſo nicht ſein; und unten im Hauſe iſt er auch nirgend, denn das Mädchen hat zugeſehen. Er muß nach York zu gegangen ſein, und gewiß auf einer der großen Straßen.

»Warum muß er das 2« fragte Squeers.

»Wie dumm!« ſagte Madame Squeers ärgerlich. »Er hatte doch wohl kein Geld bei ſich?«

»Er hat in ſeinem Leben keinen Pfennig gehabt, ſo viel ich weiß,« erwiederte Squeers.

»Das denke ich,« verſetzte Madame Squeers,»und zu eſſen hat er gewiß nichts mitgenommen, dafür will ich ſtehen. Ha! ha; ha!

»Ha! ha! hal« wiederholte Squeers.

»Natürlich muß er alſo ſeinen Weg betteln,« be⸗ merkte Madame Squeers,»und das kann er nirgend, außer auf der Landſtraße.

»Das iſt wahr!« rief Squeers aus und ſchlug in die Hände.

»Wahr! Ja, das iſt es; aber Du würdeſt in Dei⸗ nem Leben nicht daran gedacht haben, wenn ich es

nicht geſagt hätte,« meinte die Dame.»Wenn Du jetzt den Wagen nimmſt und die eine Straße gehſt, und ich den Wagen von Schwalben borge und die an⸗ dere gehe, ſo dürfen wir nur die Augen offen behalten 5*