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Nicolaus Nickleby. 59
colaus,»ich ſprach mehr in Gedanken zu mir ſelbſt, als zu Dir.«
»Sagen Sie es mir!« flüſterte der Knabe flehend. „O, ſagen Sie es mir! Wollen Sie gehen,— wol⸗ len Sie?«
„Ich werde zuletzt dazu getrieben werden,« ſagte Nicolaus.»Schlimmſten Falls ſteht die Welt mir offen.«
»Sagen Sie mir,« drang Smike in ihn, v»iſt die Welt eben ſo ſchlimm und traurig, wie dieſer Ort?«
»Das verhüte der Himmel!« erwiederte Nicolaus, der den Lauf ſeiner eigenen Gedanken verfolgte.»Ihre härteſte, gröbſte Arbeit wäre ein Glück gegen dieſen Aufenthalt.«
»Würde ich Sie dort wieder finden?« fragte der
Knabe, der mit ungewöhnlicher Leidenſchaft und Geläu⸗
figkeit ſprach.
»Ja,« entgegnete Nicolaus, der ihn nur zu beruhi⸗ gen wünſchte. 4
„Nein! nein!« ſagte der Andere und ergriff ihn bei der Hand.»Würde ich es— würde ich es— ſagen Sie mir das noch einmal. Sagen Sie mir, daß ich gewiß Sie wieder finden würde!«
»Du würdeſt es,« erwiederte Nicolaus, in derſelben freundlichen Abſicht,»und ich würde Dir helfen und Beiſtand leiſten und nicht neue Schmerzen über Dich bringen, wie ich hier gethan habe.«
Der Knabe faßte leidenſchaftlich beide Hände des jungen Mannes in die ſeinigen, drückte ſie an ſeine Bruſt und ſtammelte einige abgebrochene Laute, die nicht zu verſtehen waren. In dieſem Augenblicke trat Sqaueers ein und er zog ſich ſcheu in ſeinen alten Win⸗ kel zurück.


