Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 49

den Seiten Vorſtellungen, die zu einer gegenſeitigen Er⸗ klärung führten, und das Ende davon war, daß ſie ein⸗ ander Beide in die Arme fielen und ewige Freundſchaft ſchwuren: eine rührende Feierlichkeit, die bei dieſer Ge⸗ legenheit gerade zum zweiundfunfzigſten Male innerhalb Jahresfriſt wiederholt wurde.

Nachdem der Friede auf dieſe Weiſe vollkommen wie⸗ der hergeſtellt war, ſo folgte natürlich ein Dialog über die Ausſtattung, die zu Fräulein Price's Eintritt in den heiligen Eheſtand erforderlich ſein würde; und Fräulein Squeers bewies auf das Unwiderleglichſte, daß ein viel größerer Aufwand, als der Müller machen konnte oder wollte, unumgänglich nothwendig und ohne Verletzung des Anſtandes gar nicht zu vermeiden ſei. Die junge Dame brachte hierauf die Unterhaltung durch einen leich⸗ ten Uebergang auf ihre eigene Garderobe; und nachdem ſie die vornehmſten Beſtandtheile derſelben mit großer Ausführlichkeit aufgezählt hatte, führte ſie die Freundin die Treppe hinauf in ihre Stube, um ſie durch den Au⸗ genſchein zu überzeugen. Die Schätze von zwei Commo⸗ den und einem kleinen Cabinette wurden entfaltet und die kleinen Gegenſtände nach einander zur Probe ange⸗ legt; darüber wurde es Zeit für Fräulein Price, nach Hauſe zurückzukehren, und da ſie von allen den Kleidern entzückt geweſen und vor Bewunderung über eine neue nelkenfarbene Schärpe ganz ſtumm geworden war, ſo er⸗ bot ſich Fräulein Saueers in der heiterſten Laune, ihre Freundin eine Strecke Weges nach Hauſe zu begleiten, um noch eine Zeitlang das Vergnügen ihrer Geſellſchaft zu genießen. So gingen ſie denn mit einander ab, und Fräulein Saueers breitete ſich, indem ſie neben einander herſchritten, über die vortrefflichen Eigenſchaften ihres Vaters aus und verzehnfachte das Einkommen deſſelben,

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