Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 39

mengeſucht, daß er die zwei Pfennige für die Milch zum Thee ausgegeben, die auf dem Simſe ſtand, daß er den roſtigen Keſſel im Kamine gefüllt und daß er die Holz⸗ ſpähne auf dem Landungsplatze geſammelt und die Koh⸗ len gebettelt hatte. Aber der Gedanke, daß Ralph Ni⸗ ckleby den Auftrag gegeben habe, dies zu thun, kitzelte ſeine Einbildungskraft ſo ſehr, daß er ſich nicht enthalten konnte, mit allen ſeinen zehn Fingern nach einander zu knacken, worüber die beiden Damen anfangs etwas ſtutz⸗ ten, jedoch weiter keine Bemerkung machten, weil ſie vor⸗ ausſetzten, daß es auf irgend eine Weiſe mit dem Poda⸗ gra zuſammenhinge.

»Ich glaube, wir dürfen Sie nicht länger zurückhal⸗ ten,« ſagte Käthchen.

»Giebt es nichts, was ich thun könnte?« fragte Newman..

»Ich danke Ihnen,« erwiederte Fränlein Nickleby, vich wüßte nichts.«

Liebe Tochter, vielleicht würde Herr Noggs wohl ein⸗ mal auf unſere Geſundheit trinken,« verſetzte Madame Nickleby, und wühlte in ihrem Strickbeutel nach einiger kleinen Münze.

»Ich denke, Mutter,« entgegnete Käthchen, da ſie be⸗ merkte, wie Newman das Geſicht abwandte,»Sie wür⸗ den ſein Ehrgefühl verletzen, wenn Sie ihm etwas an⸗ böten.«

Newmann Noggs verbeugte ſich gegen die junge Dame mehr wie ein Mann von Bildung, als man von dem elen⸗ den Burſchen, der er ſchien, hätte erwarten ſollen, legte die Hand auf das Herz und verließ, nachdem er noch einen Augenblick verweilt hatte, das Zimmer mit der Miene eines Mannes, der gern noch etwas ſagen möchte, aber

nicht weiß, ob er ſprechen darf.