Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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erweckteſt nicht meine thörichte Einbildung dazu, um ihr Geſellſchaft zu leiſten,« entgegnete Madame Nickleby. »Warum haſt Du nicht an alles dies vorher gedacht, Du biſt auch immer ſo ſorglos; wir hätten Fräulein La Creevy bitten können, uns Geſellſchaft zu leiſten, oder einen Hund kaufen oder tauſend andere Dinge. Aber das war immer Deine Art, und es war gerade daſſelbe mit Deinem armen lieben Vater. Weun ich nicht an Alles dachte,« dies war bei Madame Nickleby der gewöhnliche Anfang eines allgemeinen Klageliedes, wel⸗ ches durch ein Dutzend oder mehr verwickelte Sätze lief, die an Niemand insbeſondere gerichtet waren, und in die ſie ſich nun ergoß, bis ihr Athem erſchöpft war.

Newman ſchien dieſe Bemerkungen nicht zu hören, ſondern ging voran nach ein Paar Gemächern im erſten Stock, die man ſich einige Mühe gegeben hatte, wohn⸗ bar zu machen. In dem einen waren einige Stühle, ein Tiſch, eine alte Kamindecke, ein Paar Stücke verſchoſſe⸗ nen Fries, und in dem Kamin war alles Nöthige zum Feuer zurecht gelegt. In dem andern ſtand eine alte Bettſtelle mit einem Himmel darüber; auch fand ſich etwas von den Geräthſchaften, die in eine Schlaſtammer gehören.

»Sieh', liebe Tochter,« ſagte Madame Nickleby, die es verſuchte, ſich ſelbſt zufrieden zu ſtellen,»wie wohl überlegt und ſorgſam das von Deinem Oheim iſt! Wir hätten doch wahrhaftig nichts gehabt, als das Bett, wel⸗ ches wir geſtern gekauft haben, um uns darauf zu legen, wenn ſeine Vorſorge nicht geweſen wäre.«

»Er iſt wirklich recht gütig geweſen,« erwiederte Käth⸗ chen, indem ſie um ſich blickte.

Newman Noggs ſagte nicht, daß er das alte Haus⸗ geräth, welches ſie ſahen, von Flur und Keller zuſam⸗

Nicolaus Nickleby.