Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby.

geiſt von London, und allenfalls auch noch für deſſen Ge⸗ noſſen Magog obenein, ſich in einen Winkel, machte eine Menge wunderbarer Geſichter, die ihr ein bedeuten⸗ des Vermögen geſichert hätten, wenn ſie in Stande ge⸗

weſen wäre, dieſelben auf Elfenbein oder Leinwand zu

übertragen, und fing an, wie ſie ſelbſt ſagte, ſich einmal recht auszuweinen.

Aber kein Weinen noch Schwatzen, noch Hoffen oder Bangen konnte den gefürchteten Sonnabend Nachmittag und Newman Noggs abhalten, der pünktlich zu der ihm beſtimmten Stunde nach der Hausthür hinaufhinkte und in demſelben Augenblicke ſeinen von Branntwein geſchwän⸗ gerten Athem durch das Schlüſſelloch hauchte, in wel⸗ chem diejenigen von den Thurmuhren der Nachbarſchaft, die mit einander in der Zeit übereinſtimmten, fünf ſchlu⸗ gen. Newman wartete auf den letzten Glockenſchlag und klopfte dann an.

»Ich komme von Herrn Ralph Nickleby,« ſagte er beim Eintreten und kündigte, als er die Treppe hin⸗ aufgeſtiegen war, ſeinen Auftrag mit aller möglichen Kürze an.

»Wir werden ſſogleich bereit ſein,« entgegnete Käth⸗ chen;»wir haben nicht viel fortzuſchaffen, aber ich fürchte, wir werden eine Kutſche nehmen müſſen.«

Ich will eine holen,« verſetzte Newman.

»Nein, Sie ſollen Sich nicht bemühen,« erwiederte Madame Nickleby.

Ich will es aber doch thun,« erklärte Newman.

»Ich darf es nicht zugeben, daß Sie daran denken,« verſicherte Madame Nickleby.

»Das können Sie nicht verhindern,« ſagte Newman.

»Nicht verhindern?«

»Nein. Ich dachte ſchon daran, ehe ich kam; ich