Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 33

nit. Iörer Mturheg aſen«

Auf dieſe Weiſe und mit gleich überzeugenden Grün⸗ den begegnete die würdige Matrone jedem kleinen Ent⸗ wurfe, der ſich gegen den neuen Plan vom Morgen darbot. Glückliche Fran! Ein Vorſchlag durfte nur neu ſein, ſo trat er ihrem Geiſte glänzend gefirnißt und vergoldet als ſchimmerndes Spielzeng entgegen.

Nachdem dieſe Frage abgemacht war, theilte Käth⸗ chen des Oheims Wunſch in Bezug auf das leerſtehende Haus mit, zu dem Madame Nickleby mit gleicher Be⸗ reitwilligkeit ihre Zuſtimmung ausſprach, indem ſie charakteriſtiſch bemerkte, daß es an ſchönen Abenden eine angenehme Unterhaltung für ſie ſein würde, nach dem Weſtende auf den Strand zu wandern, um ihre Tochter nach Hauſe zu holen, dabei aber nicht weniger charakteriſtiſch vergat⸗ daß es beinahe in jeder Woche des Jahres auch feuchte Nächte und ſchlechtes Wetter giebt.

»Es wird mir leid thun, ſehr leid, Sie zu verlaſ⸗ ſen, meine liebe Freundin,« ſagte Käthchen, auf welche die gute Gemüthsart der armen Miniaturmalerin einen tiefen Eindruck gemacht hatte.

»Sie ſollen mich deshalb doch nicht los werden,« erwiederte Fräulein La Creevy mit ſo viel Lebhaftigkeit, als ſie aufbringen konnte.»Ich werde Sie ſehr oft be⸗ ſuchen und kommen, um zu hören, wie es Ihnen geht; und wenn in ganz London und in der ganzen weiten Welt außerdem kein anderes Herz an Ihrer Wohlfahrt Theil nimmt, ſo wird doch ein einſames weibliches We⸗ ſen Tag und Nacht für Sie beten.«

Mit dieſen Worten ſetzte die arme Seele, die ein Herz hatte, groß genug für den Rieſen Gog, den Schutz⸗ Nicolaus Nickirby. II. 3