Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 31

Zweites Kapitel.

Newman Roggs führt Madame und Fräulein Nickleby in ihre neue Wohnung ein.

Die Betrachtungen, die Fräulein Nickleby anſtellte, während ſie ihren Weg nach Hauſe zurücklegte, entſpra⸗ chen der verzweiflungsvollen Stimmung, welche die Vor⸗ gänge des Morgens wohl hervorrufen konnten. Das Benehmen ihres Oheims war eben nicht darauf berech⸗ net, die Zweifel und Beſorgniſſe zu zerſtreuen, die ſie bei ihrem Ausgange mit ſich genommen, und der Blick, den ſie in Madame Mantalini's Anſtalt geworfen hatte, war keinesweges ermuthigend. Sie ſah daher mit vie⸗ len traurigen Ahnungen und mit einem ſchweren Herzen der Eröffnung ihrer neuen Laufbahn entgegen.

Wenn die Tröſtungen ihrer Mutter ſie in einem an⸗ genehmeren und beneidenswertheren Gemüͤthszuſtand hät⸗ ten verſetzen können, ſo würde gewiß die erfreulichſte Veränderung in demſelben eingetreten ſein; denn an je⸗ nen fehlte es nicht. Um die Zeit, als Käthchen nach Hauſe kam, hatte die gute Dame ſich zwei zuverläſſige Fälle von Putzmacherinnen in das Gedächtniß zurück⸗ gerufen, die ein anſehnliches Vermögen beſaßen; nur er⸗ innerte ſie ſich nicht, ob ſie daſſelbe ganz in ihrem Ge⸗ ſchäfte erworben, oder mit einem Kapitale angefangen hatten, oder ſo glücklich geweſen waren, eine vortheil⸗ hafte Heirath zu ſchließen. Inzwiſchen, wie ſie ſehr logiſch bemerkte, mußte doch irgend eine junge Perſon