30 Nicolaus Nickleby.
gebraucht wird,« bemerkte Ralph.»Sie muß ſehen, wie lange ſie ſich damit durchhilft, wenn ſie keine Miethe zu zahlen braucht. Ihr verlaßt Eure Wohnung auf den Sonnabend?«
»Sie ſagten uns, daß wir dies thun müßten, Oheim.“
»Ja; ich habe ein Haus, welches leer ſteht; darin kann ich Euch unterbringen, bis es vermiethet iſt, und wenn ſich dann nichts anderes findet, ſo habe ich viel⸗ leicht noch eine andere Gelegenheit. Dort müßt Ihr Eure Wohnung nehmen.«
»Iſt es weit von hier, lieber Oheim,« fragte Käthchen.
„Das iſt es freilich,« ſagte Ralph,»in einer ganz andern Gegend der Stadt, an dem Oſtende. Aber ich werde auf den Sonnabend um fünf Uhr meinen Schrei⸗ ber zu Euch ſchicken, um Euch hinzubringen. Lebe wohl! Du kennſt doch den Weg? Immer gerade aus.«
Ralph gab ſeiner Nichte kalt die Hand und verließ ſie an dem Eingange der Regentſtraße; er ſelbſt ſchlug, auf Plane zum Geldgewinnen bedacht, eine Nebengaſſe ein, und Käthchen begab ſich traurig nach ihrer Woh⸗ nung auf dem Strande zurück.
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