Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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28 Nicolaus Nickleby.

achten, was Mantalini ſagt,« bemerkte ſeine Gattin, ſich zu Fräulein Nickleby wendend.

»Ich thue es nicht, Madame,« antwortete Käthchen mit ruhiger Verachtung.

Mantalini weiß nicht das Geringſte von irgend ei⸗ nem der jungen Mädchen,« fuhr Madame fort, indem ſie ihren Gatten anſah und zu Käthchen ſprach.»Wenn er eine von ihnen geſehen hat, ſo muß dies auf der Straße geweſen ſein, wenn ſie von ihrer Arbeit gingen oder zu derſelben kamen, aber nicht hier. Er war niemals auch nur im Zimmer. Ich dulde es nicht. Wie viel Arbeits⸗ ſtunden ſind Sie gewohnt zu halten?«

Ich bin noch gar nicht an die Arbeit gewöhnt, Ma⸗ dame,« erwiederte Käthchen mit halblauter Stimme.

Und eben deshalb wird ſie jetzt um ſo beſſer arbei⸗ ten,« ſagte Ralph, der ein Wort einlegen zu müſſen glaubte, damit dies offene Bekenntniß nicht der Unter⸗ handlung ſchadete.

Das hoffe ich,« bemerkte Madame Mantalini,»unſere Stunden ſind von ueun bis neun, dazu kommen noch außerordentliche Arbeiten, wenn wir viel zu thun haben, wofür ich beſonders bezahle.«

Käthchen neigte ihr Haupt, um anzudeuten, daß ſie wohl verſtanden habe und zufrieden ſei.

»Ihr Eſſen,« fuhr Madame Mantalini fort,»das iſt, den Mittagstiſch und Thee, werden Sie hier erhalten. Ich denke, daß Ihr Arbeitslohn einen Thaler oder an⸗

derthalb Thaler wöchentlich betragen wird; aber ich kann Ihnen darüber keine beſtimmte Erklärung geben, bis ich ſeye, was ſie thun können.

Käthchen neigte ihr Haupt wieder.

»Wenn Sie einzutreten Willens ſind,« fügte Madame Mantalini hinzu,»ſo iſt es am beſten, Sie fangen Mon⸗