Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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24 Nicolaus Nickleby.

Eleganz zu lachen, ſtieß er auf Käthchen Nickleby, die bei Seite getreten war.

»Meine Nichte,« ſagte Ralph.

»Ich erinnere mich,« entgegnete der Elegant, indem

er ſich mit dem Knöchel ſeines Zeigefingers auf die Naſe ſchlug, um dieſe für ſeine Vergeßlichkeit zu ſtrafen.»Mon Dieu! ich erinnere mich, weshalb Sie kommen. Treten Sie hier herein, Nickleby; meine Liebe, wollen Sie mir folgen? ha! ha! ha! Sie folgen mir Alle, Nickleby; haben es immer gethan, auf Parole, immer!« Deerr Stutzer, der auf dieſe Weiſe der ſcherzhaften Richtung ſeiner Einbildungskraft den Zügel ſchießen ließ, ging voran nach einem Wohnzimmer im zweiten Stock, das kaum weniger elegant eingerichtet war, als das Ge⸗ mach darunter, und worin die Anweſenheit eines ſilber⸗ nen Kaffeetopfes, die Schale eines Eies und das Porcel lan, welches noch die Spuren ſeines früheren Inhaltes an ſich trug, verrieth, daß er eben gefrühſtückt hatte.

Laſſen Sie ſich nieder, meine Liebe,« ſagte der Herr, der zuerſt Fräulein Nickleby anſtarrte, bis ſie ihre Faſ⸗ ſung verlor, und darauf vor Vergnügen grinſ'te, daß es ihm gelungen war.»Dieſe verdammten hohen Zimmer nehmen einem den Athem; dieſe hölliſchen Decken reichen bis an den Himmel hinauf. Ich fürchte, daß ich aus⸗ ziehen muß, Nickleby.«

»Das würde ich unter allen Umſtänden thun,« be⸗ merkte Ralph, indem er bitter um ſich her blickte.

»Was für ein verdammter moraliſirender Burſch Sie ſind, Nickleby, erwiederte der Stutzer,»der verdammteſte, dickköpfigſte, übellaunigſte alte Gold⸗ und Silbermünzer, den es jemals gegeben hat, sans doutel«

Nachdem der Stutzer Ralph dieſe ſaubern Kompli⸗ mente gemacht hatte, zog er die Schelle und gaffte Fräͤu⸗

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