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Nicolaus Nickleby. 19
»Gar Manches,« erwiederte Käthchen;»aber nicht jetzt. Ich möchte lieber mit ihm ſprechen, wenn wir al⸗ lein ſind. Es wird ihm Zeit erſparen, wenn ich ihm danke und ihm ſage, was ich zu ſagen wünſche, während wir gehen.«
Mit dieſen Worten eilte Käthchen hinaus, um die Spuren der Bewegung zu verbergen, die ſich ihre Wan⸗ gen herunter ſtahlen, und ſich zum Ausgehen anzukleiden, während Madame Nickleby ihren Schwager damit un⸗ terhielt, daß ſie ihm unter vielen Thränen einen umſtänd⸗ lichen Bericht von den trefflichen Eigenſchaften eines Fortepiano's aus Roſenholz gab, welches ſie in den Ta⸗ gen ihres Wohlſtandes beſeſſen hatte, ſo wie eine genaue Beſchreibung von acht prächtigen Stühlen mit gewun⸗ denen Beinen und grünen Zitzpolſtern in dem Staats⸗ zimmer, die neu acht Thaler das Stück gekoſtet hatten und in der Auktion für ſo viel als nichts weggingen.«
Dieſe Erinnerungen wurden endlich durch Käthchens Rückkehr unterbrochen, worauf Ralph, der während der ganzen Zeit ihrer Abweſenheit ſich geärgert und gelang⸗ weilt hatte, keine Zeit verlor und ohne viele Ceremonien mit ſeiner Nichte die Treppe hinunterſtieg.
»Nun,« ſagte er auf der Straße, indem er ihren Arm nahm, gehe ſo ſchnell Du kannſt, Du wirſt auf dieſe Weiſe in den Schritt kommen, den Du jeden Mor⸗ gen annehmen mußt, wenn Du zu Deinem Geſchäft gehſt.« Mit dieſen Worten führte er Käthchen in einem tüchtigen Mannsſchritte nach dem Cavendiſh⸗Platze.
»Ich bin Ihnen ſehr verbunden, lieber Oheim,« ſagte die junge Dame, nachdem ſie eine Zeitlang ſchweigend
weeiter geeilt waren,»ſehr!«
»Es freut mich, dies zu hören,« verſetzte Ralph. »Ich hoffe, Du wirſt Deine Schuldigkeit thun.⸗ 2*½


