Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 17

dame, ſagte Ralph.»Von allen unnützen Bemühun⸗ gen iſt es die unnützeſte, Tagen, die einmal vergangen ſind, eine Thräne nachzuſchicken.«

»So iſt es, ſchluchzte Madame Nickleby,»ſo iſt es.«

»Da Sie in Ihrem eigenen Beutel und an Ihrer eigenen Perſon die Folgen einer Vernachläſſigung der Geſchäfte ſo bitter empfinden, Madame,« bemerkte Ralph,»ſo bin ich überzeugt, daß Sie Ihren Kindern die Nothwendigkeit unabläſſiger Anſtrengung bei Zeiten einprägen werden.«

»Natürlich begreife ich dieſe Nothwendigkeit,« ver⸗ ſetzte Madame Nickleby.»Traurige Erfahrungen, das wiſſen Sie, Schwager, Käthchen, meine Liebe, be⸗ merke das in dem nächſten Briefe an Nicolaus, oder erinnere mich daran, daß ich es thue, wenn ich ſchreibe.«

Ralph hielt einige Augenblicke inne, und da er ſah, daß er ſich der Mutter hinreichend verſichert hatte, falls die Tochter gegen ſeinen Vorſchlag Einwendungen ma⸗ chen ſollte, ſo fuhr er fort:

»Die Stelle, die ich mich bemüht habe, auszumitteln, Madame, iſt bei einer bei einer Putzmacherin, um es kurz zu machen.«

»Eine Putzmacherin!« rief Madame Nickleby aus.

»Ja, eine Putzmacherin, Madame,« erwiederte Ralph. »Ich brauche Ihnen, Madame, da Sie mit den Ange⸗ legenheiten des gewöhnlichen Lebens ſo wohl bekannt ſind, es nicht zu ſagen, daß Putzmacherinnen in London leicht ihr Glück machen, ſich Equipagen halten und Per⸗ ſonen von großem Vermögen und Reichthum werden.«

Die erſten Vorſtellungen, welche das Wort Putzma⸗ cherin in Madame Nickleby hervorrief, ſtanden mit ge⸗ wiſſen Schachteln von Pappe in Verbindung, die ſie ſich

erinnerte, in den Straßen umhertragen geſehen zu haben Nicolaus Nickleby. II. 2