Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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178 Oliver Twiſt.

lächelten, ſehen mich jetzt kalt an; aber es giebt la⸗ chende Felder und wogende Bäume in Englands reichſter Grafſchaft und an einer Dorfkirche, der meinigen, Roſa, der meinigen, ſteht ein ländliches Haus, auf das Du mich ſtolzer machen kannſt, als auf alle die 4 Hoffnungen, denen ich entſagte, würden ſie auch vertau⸗ ſendfacht. Dies iſt jetzt mein Rang und Stand, und ſie lege ich zu Deinen Füßen nieder. * 5

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»Es iſt eine harte Prüfung, mit dem Eſſen auf ein Liebespaar warten zu müſſen,« ſagte Grimwig, der auf⸗ wachte und ſein Taſchentuch von dem Kopfe nahm.

Das Eſſen hatte allerdings unverantwortlich lange warten müſſen. Weder Madame Maylie, noch Heinrich, noch Roſa(die zuſammen eintraten), konnten ein Wort der Entſchuldigung ſagen.

»Ich dachte ernſtlich daran, heute Abend meinen* Kopf zu eſſen,« ſagte Grimwig,»denn ich fürchtete, nichts 1 Anderes zu bekommen. Uebrigens nehme ich mir die Freiheit, wenn Sie mir erlauben, die zukünftige Braut zu begrüßen.«

1 Er verlor keine Zeit, dieſe Andeutung an dem errö⸗ thenden Mädchen wahr zu machen, und da das Beiſpiel ſ anſteckt, ſo folgten ihm auch der Doktor und Brownlow.

Oliver, mein Kind,« ſagte Madame Maylie,»wo biſt Du geweſen und warum ſiehſt Du ſo betrübt aus? Eben ſehe ich Thränen aus Deinen Augen rinnen. Was iſt geſchehen?«

Es iſt eine Welt der Täuſchungen, und dieſe Täu⸗ 2 ſchungen betreffen oft die theuerſten Hoffnungen, die Hoff⸗ nungen, welche unſere Natur am meiſten ehren.

Der arme kleine Freund Olivers war todt!