Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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170 Oliver Twift.

überzeugen wollen, daß der Knabe wirklich dort ſei.

»Das Medaillon und der Ring?« fragte Brownlow zu Monks gewendet.

»Die kaufte ich von dem Manne und der Frau, von denen ich Ihnen erzählte, die ſie der Wärterin geſtohlen hatten, welche ſie dem Leichname abgenommen,« ant⸗ wortete Monks, ohne die Augen aufzuſchlagen.»Was daraus wurde, wiſſen Sie.«

Brownlow nickte dem Herrn Grimwig zu, der ſogleich verſchwand, kurz darauf aber wieder erſchien, Madame Bumble vor ſich hertrieb und den Mann nach ſichszog.

»Täuſchen mich meine Augen!« rief Bumble mit ſchlecht erheucheltem Enthuſiasmus;»iſt das nicht der kleine Oliver? Ach Oli- ver, wenn Sie wüßten, wie ich mich um Sie gegrämt habe«

»Halt' Dein Maul, alter Narr,« murmelte Madame Bumble.

»Es iſt Natur, Natur, Madame Bumble,« entgeg⸗ nete der Hausvater des Arbeitshauſes.

»Kann man nicht glauben, ich fühle, da ich ihn erzog, und ihn nun hier unter Damen und Herren ſitzen ſehe! Ich liebte den Knaben immer, als ſei er mein eigenes Kind geweſen. Herr Oliver, lieber Oliver, ge⸗ denken Sie noch an den lieben Herrn in der weißen Weſte? Ach, er wurde zu ſeinen Vätern verſammelt vo⸗ rige Woche in einem eichenen Sarge mit ſilbernen Hand⸗ haben, Oliver.«

»Nun,« ſagte Grimwig, v»beherrſchen Sie Ihre Ge⸗ fühle.«

Ich will mein Möglichſtes thun, Herr,« antwortete Bumble.»Wie geht es Ihnen, Herr? Ich hoffe, Sie befinden ſich ganz wohl.«

Dieſe Begrüßung galt dem Herrn Brownlow, der