Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 163

»Du wirſt ihn bald ſehen,« antwortete Roſa, indem ſie ſeine gefalteten Hände in die ihrigen nahm.»Du ſollſt ihm ſagen, wie glücklich Du biſt, wie reich Du ge⸗ worden und daß Du zurückgekommen biſt, um ihn auch glücklich zu machen.«

»Ja, ja,« ſagte Oliver,»und wir, wir wollen ihn von dort wegnehmen, ihn kleiden, unterrichten laſſen und an einen ruhigen Ort auf dem Lande ſchicken, damit er geſund und ſtark werde, wollen wir das?«

Roſa nickte»ja,« denn der Knabe lächelte durch ſo glückliche Thränen, daß auch ſie nicht ſprechen konnte.

»Sie werden freundlich und gütig gegen ihn ſein, denn Sie ſind es ja gegen Jedermann,« fuhr Oliver fort.»Er wird Sie wohl zu Thränen rühren, ich weiß es, wenn er ſagt, was er ſagen kann, aber denken Sie nicht daran, es vergeht und Sie werden wieder lachen, das weiß ich auch, Sie machten es ja mit mir auch ſo. Er ſagte:Gott ſegne Dich! als ich davonlief,⸗ fuhr der Knabe fort, dem die Thränen über die Wan⸗ gen ſtrömten,»nun will ich ſagen: Gott ſegne Dich! und ihm zeigen, wie ich ihn darum liebe Als ſie der Stadt näher kamen und endlich durch die engen Straßen derſelben fuhren, war es ſchwer, den Knaben in den Grenzen der Mäßigung zu halten. Da ſtand Sowerberry's, des Leichenbeſtatters, Haus noch wie ſonſt, nur kleiner und unſcheinbarer, als er ſich daſ⸗ ſelbe in Gedanken vorgeſtellt hatte, alle die wohlbe⸗ kannten Läden und Häuſer Gamſields Karren, derſelbe, deſſen er ſich ſonſt zu bedienen pflegte, das Arbeits⸗ haus, das traurige Gefängniß ſeiner Kinderjahre mit den trüben Fenſtern nach der Straße zu, derſelbe dürre Pförtner an der Thür, bei deſſem Anblicke Oliver unwillkürlich zurückfuhr und dann lachte, daß er ſo kin⸗

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